Mittwoch, 10.03.2010

Erfahrungen mit Medikamenten

 

Die Behandlung mit triebdämpfenden Medikamenten gilt heute als wichtige Therapieoption bei der Behandlung einer pädophilen Ausrichtung. Solche Medikamente werden nicht nur verurteilten Sexualstraftätern verschrieben, sondern auch Pädophilen, die noch nicht straffällig geworden sind, ihre sexuellen Impulse aber als Belastung empfinden. An dieser Stelle möchte ich Pädophilen die Möglichkeit geben, über ihre Erfahrungen mit triebdämpfenden Medikamenten zu sprechen.

Die Auswahl eines geeigneten Medikaments muss mit dem behandelnden Arzt sorgfältig abgesprochen werden; schließlich reagiert jeder Patient anders auf die zur Verfügung stehenden Präparate. Jeder hat bestimmte Risikofaktoren und Ausschlusskriterien, die man ebenfalls berücksichtigen muss. Von daher gibt es kein Standardmedikament, das für alle Pädophilen in gleicher Weise geeignet ist.

Die hier niedergeschrieben Erfahrungen sollen eine Vorstellung vermitteln, was man von einer medikamentösen Behandlung erwarten kann und was nicht. Sie sollen darüber informieren, mit welchen Wirkungen und Nebenwirkungen man zu rechnen hat, wie sich die Medikamente auf die sexuellen Impulse und auf die Selbstwahrnehmung auswirken. Zu berücksichtigen ist immer, dass die hier geäußerten Erfahrungen rein subjektiv sind. Sie müssen nicht für alle Patienten in gleicher Weise gelten; sie sagen etwas über den Einzelfall und lassen sich nicht verallgemeinern. Auf keinen Fall können sie ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Arzt ersetzen.


Die Angst vor den Nebenwirkungen

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Erfahrungen mit SSRI

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aktualisiert: 31.10.2009