Donnerstag, 09.09.2010

Gästebuch

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Max

am Donnerstag, 05-08-10 18:19

Hallo Ovid

jetzt verstehe ich etwas besser, was du meinst. Meine Äußerung, ich würde keinem von uns glauben, der behauptet, er schaffe es ohne sexuelle Erregung mit Kindern engen Umgang zu pflegen ohne Therapie oder intensive Selbstreflexion basiert auf der Beobachtung meiner Person und der anderen in meiner Therapiegruppe. Davon haben auch einige in dieser Weise argumentiert (ich selber war auf einer ganz anderen Schiene). Und sie sind der Reihe nach eingeknickt und haben realisieren müssen, dass sie -- teilweise verdrängt -- schon in der Vergangenheit sexuellen Übergriffe begangen hatten! Der letzte von ihnen hatte immer eine seltsame Souveränität im umgang mit der Neigung ausgestrahlt um in einer der allerletzten Sitzungen erst wieder eine grenzüberschreitende Begebenheit mit einem Mädchen zu erinnern. Die war nicht "geplant" gewesen.
Ich selber habe dreimal konkrete Übergriffe geplant gehabt. Gott sei dank, dass es niemals bis zur Ausführung gekommen ist, nur einmal bis zum Annäherungsversuch. Aber auch einmal an der Ostsee habe ich ein kleines Mädchen, das nackt mit mir spielte, aufgefordert, sich mal breitbeinig hinzuhocken. Zum Glück hat mein Gewissen mich gelähmt vor der Therapie jemals mehr zu tun, denn das hielt ich noch nicht für verkehrt. Aber zurück zum letzten Beispiel: das hätte weitergehen können aber ich würde es nicht als planvollen Übergriff bezeichnen. Es war eine sehr sehr dumme Idee, der ich damals noch nichts entgegenzusetzen hatte und spontan gefolgt bin.
Andererseits habe ich kürzlich auch von NewMan von der Pädophilie-Variante gehört, die -- angeblich -- ohne vordergründige sexuelle Impulse nach intensiven Kontakten zu Kindern sucht, ob vor oder nach der Therapie. Ich weiß nicht, inwiefern ich dieser Einschätzung glauben schenken kann. Warum reagiert so jemand dann auf Plakate mit der Aufschrift "lieben sie kinder mehr als ihnen lieb ist?", wenn sie eigentlich gar kein Problem mit Kindern haben? Das passt nicht zu dem, was ich bisher über Pädophilie und sexuelle Präferenz allgemein gelernt habe -- was nicht heißt, dass es nicht stimmen KANN.
Es ist die Haltung, die ich noch für gefährlich halte und von der ich anderen abraten würde.

Gruß, Max

 

Anonymer Ovid

am Donnerstag, 05-08-10 17:33

Hi Marco,

gut, dass wir halbwegs wieder im diskutablen Bereich sind. Zu meiner Unbekümmertheit. Ja, so würde ich das heuzutage auch sehen. Unbekümmert. Das ist genau das Wort. Da bin ich heute angelangt, ohne Selbstzweifel, ohne Kontrollzwänge, natürlich und integer.
Ich will dieses Gefühl, dieses Eigenbild anderen Pädophilen mitgeben, die ähnlich fühlen. Ich will nicht, dass in ihnen Zweifel gestreut werden über ihren Umgang mit ihrer Neigung, wenn sie sich so harmlos zeigt, wie ich es andeutete. Eine Therapie würde das in meinen Augen kaputt machen. Man lernt suggestiv eine Gefahr in sich kennen, die man gar nicht hat.

Das ist einfach meine innerste Überzeugung. Die werde ich verteidigen; mit dieser Überzeugung würde gleichsam auch meine pädophile/pädosoziale Identität untergehen. Dazu gehört, dass ich glasklar sexuelle Konnotationen von anderen Situationen unterscheiden kann. Ich sehe die Grenze da nicht annähernd fließend, sondern sehr klar getrennt. Ich würde so einen Betrug am Kind niemals reinen Gewissens begehen können.

Grüße,

Ovid

Kommentar:

Ovid, du bestätigt das Bild, dass ich von dir habe, leider immer wieder aus Neue: Du bist nicht bereit, dich deiner Verantwortung zu stellen, sondern flüchtstest dich in eine Traumwelt, in der alles so wunderbar unproblemtisch sein. Dabei gibt es gerade im GLF (das du immer so leidenshaftlich verteidigst) genügend Beispiele, dass das nicht so ist. Wie du diese Realität so systematisch ausblenden kannst, ist mir ein Rätsel.

Mein Eindruck ist, du hast Angst vor der Auseinandersetzung mit dir und deinen Abgründen. Angst, die du hinter einer Fassade von vordergründiger Lockerheit versteckst. Du hälst dich für den geborenen Kinderfreund, aber was sollen Kinder von dir überhaupt lernen? Von einem Erwachsenen, der vor seiner eigenen Verantwortung davon läuft und glaubt, er könne sich mit Ignoranz und Schönfärberei durchs Leben mogeln? Mal ganz ehrlich: Worin willst DU einem Kind ein Vorbild sein?

 

Humbert02

am Donnerstag, 05-08-10 01:40

Hallo Ovid,

der Kommentar von Marco zu Deinem letzten Gästebuch-Eintrag drückt noch einmal ganz explizit das aus, was Irina und ich in der Diskussion im GLF versucht haben, Dir deutlich zu machen. Dein Standpunkt ist durchaus nachvollziehbar, weil Du in Bezug auf den Titel dieser Seite Pädophilie nicht als "Schicksal" begreifst, sondern diese als ganz selbstverständlich leben willst.

OK, ich sehe meine Neigung auch nicht unbedingt als schlimmes Schicksal an, weil nicht kernpädophil bin und ich damit auch recht gut umgehen kann. Ebenso wie Du empfinde auch ich Kinder als sehr freudvolle Bereicherung im Leben. Trotzdem, und das ist genau der Punkt, der Dir fehlt, geht es aber in erster Linie auch um Verantwortung. Und eben genau da kann man die pädophile Neigung eben nicht als völlig selbstverständlich hinnehmen.

Ich empfinde diese nämlich als Gratwanderung, wo ich mich laufend selbstkritisch überprüfen muss, was meine Verhaltensweisen gegenüber Kindern betrifft. Wie ich bereits schon im GLF erwähnte, solltest Du Dich selbst als Person nicht zu sehr in den Vordergrund stellen, sondern in erster Linie mehr Verantwortung leben, was bedeutet, das alles noch viel mehr aus der Sichtweise des Kindes zu sehen.


 

Anonymer Ovid

am Mittwoch, 04-08-10 14:48

Da mich andere hier noch einmal direkt ansprechen und mich fragen, hoffe ich, dass mir diese Antwort gewährt wird. Schließlich stehe ich jetzt nicht sonderlich gut da; vor allem werde ich wohl als Symbol für alle rücksichtslosen Pädos gesehen... Das will ich nicht.

Ich möchte mich für all die Missverständnisse und Agressionen entschuldigen, die in den letzten Einträgen zu Stande gekommen sind. Das war nie meine Absicht.

Hallo Max,

du sprichst eigentlich genau das an, war mir eigentlich misfällt. Ich habe vielleicht in anderer Richtung den reziproken Fehler begangen. Nämlich, dass man aus einem Selbstbezug heraus, versucht auf andere Pädophile zu schließen. Das geht nicht. Vor allem, wenn du schon sagst: "Ich glaube keinem von uns", dann finde ich das ungerecht. Ich hätte fast gesagt:
"Ich glaube keinem von uns, dass er tatsächlich der Schwäche verfallen kann einen sexuelle Annäherung zu einem Kind anzubahnen, wenn er nicht dagegen kämpft"

Offensichtlich war das falsch? Dann sagt es mir. Meiner Meinung nach passiert sexueller Missbrauch sehr wohl kalkuliert und geplant, eine bewusste und deutliche Grenzüberschreitung, die nicht einfach mal so passiert. Und deswegen bin ich der Meinung, dass eine Therapie dort nicht funktioniert. Denn es kommt dann allein auf die Gesinnungen und Überzeugungen des Pädophilen an. So etwas KANN MAN NICHT therapieren. (Nur Gehirnwäsche kann eine innere Überzeugung verbiegen)

Aber jetzt sehe ich, dass man da vielleicht noch unterscheiden muss. Und ich unterhalte mich nicht mit Kinderschändern. Soweit mich keiner anlügt, hat niemand einem Kind je etwas getan, noch hat jemand Kinderpornos konsumiert, die eine klare Verletzung der Persönlichkeitsrechte, Intimsphäre und Würde des Kindes ist. Ich bin jemand der "Assume good faith" hochhält. Wenn mir jemand etwas erzählt, dann glaube ich ihm das auch. Ich habe keinen Grund jemandem nicht zu glauben, einfach nur, weil mir das nicht passt, oder etwas nicht stimmig klingt. Allenfalls macht mich so etwas noch neugieriger.

Und ja. Es gibt tatsächlich Menschen, die sich für simple consent intergenerationären sexuellen Kontakten zu Kindern aussprechen. Und, wenn diese ihre Meinung nirgends niederlassen könnten, dann wüssten wir nicht einmal, dass es sie gibt. Es ist aber immer noch ein Unterschied, und ich finde jeder sollte diesen kennen, ob man daran glaubt, die Überzeugung hat oder die Illusion (wie man es auch nennen mag), dass man mit Kindern schadlose positive sexuelle Beziehungen leben kann, oder ob einem das Kind völlig egal ist. Erstere respektieren auch das Gesetz, argumentieren, und sind der ehrlichen inneren Überzeugung, dass dies möglich ist. Und zweitere sind wirklich einfach nur rücksichtslose "Kinderschänder" (bescheuertes Wort). Mit Ersteren kann man diskutieren und gegenargumentieren. Das habe ich unter anderem auch getan. Zweitere kann man da echt vergessen. Mögen sie die Einsicht für das Gute noch erfahren. Das wünsche ich ihnen.

Noch einmal zurück zum Hauptpunkt. Ich bin davon überzeugt, dass es eine ganze Reihe Pädophile gibt, die sich nirgends richtig repräsentiert fühlen. Die ohne Probleme und mit Freude am Leben einen Beruf mit Kindern wählen, ohne Therapie, ohne großartige Reflektionsanstrengungen sondern aus einer inneren Natürlichkeit heraus. Darunter zähle ich mich, und ich bin mir dessen sehr sicher, denn ich hatte über die letzten 4 Jahre sehr sehr viel mit Kindern zu tun. Sexuelle Gedanken kommen so selten vor, dass ich es als einen wesentlichen Unterschied zu anderen sexuellen Präferenzen sehe, wo die körperliche sexuelle Ausstrahlung mehr eine Rolle spielt, wogegen bei der Pädophilie die soziale und emotionale Nähe eigentlich alles sättigt. Es gibt zwar erotisch angefärbte Situationen, es ist aber einfach nur ein vorrübergehendes Gefühl. Es ist keine Erregung, nur eine Art Bewunderung. Schwer zu beschreiben. Und alles weitere erlebt man allein und in der Phantasie.

Gibt es jemanden, der sich damit identifizieren kann? Würde mich freuen. Ich überlege auch eine eigene Internetseite aufzumachen. Einfach nur als alternativer Lebensweg und Darstellung.

Grüße,
Ovid

Kommentar:

Hallo Ovid,

ich habe deinen Beitrag freigeschaltet, weil du dich schon deutlich selbstkritischer zeigst als bei deinen letzten Einträgen. Über deine unbekümmerte Naivität bin ich aber immer noch erschreckt. In was für einer Welt lebst du, wenn du ernsthaft glaubst, deine Pädo-Kollegen aus dem Internet (die du größtenteils gar nicht persönlich kennst) würden dir uneingeschränkt die Wahrheit sagen? Und in was für einer Welt lebst du, dass du glaubst, ein Pädophiler könne ohne "große Reflexionsanstrengungen" aus seiner "inneren Natürlichkeit" heraus" mit Kindern arbeiten?

Du redest über deine Pädophilie, als ginge es um eine Vorliebe für Schokolade oder Gummibärchen. Um etwas, das man ganz locker auf der Spaßebene betrachten könnte. Dabei sollte dir eigentlich klar sein, dass es Kindern geht, die sich in der sensibelsten Entwicklungsphase ihres Lebens befinden, wo man ihnen mit mit unbedachtem Handeln viel Schaden zufügen kann.

Du schreibst, du bräuchtest keine Therapie. Dabei würde ich jemandem wie dir am meisten dazu raten, damit du von deiner unbekümmerten Spaßebene herunterkommtst und all das lernst, wovor du dich bis jetzt ganz bewusst drückst; nämlich über deine Pädophilie bewusst zu reflektieren und die volle Verantwortung für dich als erwachsener Mensch zu übernehmen.

 

Max

am Montag, 02-08-10 17:59

Hallo Jonas

Zu deinem Eintrag vom 25.07.2010, 11:05 und Ovids "Zweifeln" an meinen Texten: Was du, Jonas, schreibst fasst sehr schön zusammen, was ich auf verschiedene Beispiele bezogen mit meinen Texten ausdrücken will. Ich habe hier angefangen zu schreiben, weil ich wiederholt überwältigt war davon, zu spüren wie die Angst, die sich ob vorurteilsgeladener Umnachtung bei mir während und nach Erkennen der Neigung aufgebaut hatte, immer mehr an Grundlage verlor. Ich gewann meine frühere Leichtigkeit und Freiheit im Umgang mit Kindern zurück. Meine Sichtweise ist also natürlich vom Weg aus der ursprünglichen Angst geprägt, einmal so abzurutschen wie Jonas.
Außerdem ist mein Ziel, mit Kindern umzugehen ohne sexuelle Erregung zu provozieren. Ich glaube NIEMANDEM von uns, dass er DAS ohne irgendeine Form von Therapie hinkriegt, ob bei einem Therapeuten oder in Form persönlicher intensiver Auseinandersetzung mit der Problematik.
Ob ich da noch ne andere Störung habe als Ovid oder andere, weiß ich nicht. Ich denke eher, was mir schon mehrfach von Therapeutenseite (nicht Charité und nicht nur auf Pädophilie bezogen) bescheinigt wurde, dass ich ein Talent dafür habe klar sehr zu sehen, was in mir vorgeht. Ich behaupte, in anderen Leuten geht ähnliches vor aber sie denken nicht so detailliert drüber nach. Das eröffnet mir die Chance, zu manipulieren, was ich in mir sehe. Und gerade ohne die Therapie hätte MICH die Angst zerrissen, die mich überkam, als ich die Tragweite meiner Gedanken und Impulse in sexueller Richtung begriff. Ich hätte nicht geschafft sie abzubauen, ohne faule Kompromisse zur Hilfe zu nehmen, wie "ist ja alles gar nicht so schlimm" und "wird schon nicht so schlimm kommen, wie du jetzt denkst". Ohne Therapie hätte ich keine Grundlage gehabt für diese Beurteilungen und hätte echte Gefahren mit einbezogen. Es ist schön, dass du Missbrauch hasst, Ovid. Aber wie sehr HASST du ihn, dass du dich unter Kinderschändern darüber unterhalten willst?

Gruß, Max

 

Irina

am Samstag, 31-07-10 15:51

Es gibt nicht viel, für das ich bis auf´s Blut kämpfen würde, aber du und deine Einstellung, wie auch deine Website gehören dazu.
Wenn ich dich in irgendeiner Forum unterstützen kann, lass es mich wissen.
Ich finde es schrecklich, dass und wie, dein Gästebuch für Kleinkriege missbraucht wird.

Schade, denn so geht das Eigentliche hier verloren und das ist ganz viel von grossem Wert.

Du siehst mich nicht, aber ich bin "da".

Ich denk an dich.

Irina

Kommentar:

Hallo Irina,

deine moralische Unterstützung ist mir schon unendlich viel wert, aber wenn mir noch konkret etwas einfällt, komme ich gerne auf dich zu!

Ich wünsche dir weiter alles Gute und viel Kraft!

Marco

 

Anonymer Ovid

am Freitag, 30-07-10 14:49

‒ EINTRAG NICHT FREIGESCHALTET ‒

Kommentar:

Hallo Ovid,

tut mir leid, wenn ich jetzt auf diese Weise die Notbremse ziehe, aber ich hatte es dir schon unter deinen letzten Beitrag geschrieben: Du müllst das Gästebuch mit nichtssagenden Phrasen voll; Inhaltlich kommt da - außer den üblichen Vedrehungen - rein gar nichts mehr.

Wo immer es inhaltich etwas klarzustlellen gab, habe ich das getan, aber in deinen letzten Beiträgen sehe ich KEIN EINZIGES ehrlich gemeintes Argument mehr, sondern immer die gleiche unerträgliche Verharmlosungsrethorik, bei der man genau spürt, dass sie nicht ehrlich gemeint ist und nur darauf abzielt, den anderen einzulullen. Diese Masche kannst du meinetwegen im GLF fahren, aber nicht hier.

 

Anne S.

am Donnerstag, 29-07-10 15:46

@ anonymer Ovid

Also bevor ich groß loslache, sollte ich wohl eher heulen, wenn ich diese Scheiß lese, denn du hier schreibst. DU merkst scheinbar tatsächlich nciht, dass die Zahlen für sich sprechen. Du kamst sogar mal auf Vogt zu sprechen, ich denke mal ganz klar, dass du hier vom Oberstaatsanwalt Vogt sprichst, ich kenne ihn aus einigen Unschönen Gesprächen ebenfalls und muss dir mal eins über ihn sagen. Wenn er eines nicht wollte mit dem was er erarbeitet hat, dann sind es solche bescheuerten Kommentare die du so hinstellst, wie sie in dein Bild passen. Du hast scheinabr ncihtmal die reinste Ahnung davon, wie wir Opfer uns fühlen, was wir mitmachen.... und so weiter. Aber wenn ich dein Gelaber hier lese, kommt mir einfach nur das Brechen. Vielleicht solltest du dich mal in den Arsch f**** lassen von einem deiner Kumpel auch wenn du das nicht willst, so richtig schön brutal und dann versuch zu genießen, wie erhebend doch dieses Gefühl ist.. du wirst feststellen
1. es ist ein widerliches Gefühl
2. du willst am liebsten sofort sterben vor ekel
3. du willst den Menschen umbringen, der dir das gerade antut
4. du bist machtlos, weil die deutsche Justiz diesen Scheiß einfach viel zu wenig bestraft, man unterstellt dem Täter er sei krank und der arme mensch müsse besser behandelt werden,

5. ich unterstelle hier. die Justiz hat viel zu viele interne Leute die diesen Gruppen angehören
QUelle: meine Rechtsanwältin, Vogt, und sein Staatsanwalt der in unserem Falle tätig war...

6. du willst gar nicht wissen, wie diese Arschlöcher sich gegenseitig schützen, aber diese armen Kinder.... jaja... wenn du wirklich etwas für die armen Kinder tun willst, dann halt deine Klappe und fang an zu überlegen, wie du dich an ihrer Stelle fühlen würdest.
Und diese Zahlen sprechen tatswächlich für sich!!!! Und wenn du in Mathe schlecht warst/ bsit, wie wäre es, wenn du die Schulbank nochmal drückst, aber lass Platz zwischen dir und den armen Mitschülern.... denn die können nix für dein krankes Denken....

Ich weis, dass ich das ziemlich hart sage, aber irgendwer muss dir ja scheinbar mal die Wahrheit sagen...

MfG
Anne

 

I.

am Mittwoch, 28-07-10 21:12

Lieber Marco,

ich sitze jetzt seit Stunden hier und habe fast alles gelesen, was es hier zu lesen gibt und seit Stunden suche ich etwas Bedeutendes, etwas Intelligentes oder Nachhaltiges, was ich dir hier hinterlassen könnte, aber im Grunde muss ich zwei Dinge zugeben:
1. mir fehlen schlicht und einfach die Worte
2. Tränen lassen sich hier nicht teilen im anonymen Web, aber ich habe MIT DIR geweint. Und UM dich.

Ich habe tiefsten Respekt vor dir (ich bin "Opfer" von Missbrauch gewesen) und kann einfach nur voll Bewunderung und Mitgefühl dir gegenüber hier lesen. Was du machst, hilft vielen Menschen und es ist nicht selbstverständlich, dass du auch noch einen öffentlichen Kampf führst und nicht nur deinen -ohnehin schon unendlich schweren- eigenen Kampf.

Wie es ist, wenn man Liebe und alles, was dazu gehört, nicht leben DARF, kann ich mir nicht vorstellen und das will ich mir auch nicht anmassen, aber es trifft mich sehr und ich fühle ehrlich und aufrichtig mit dir.

Du hast mich unheimlich berührt, da ist es nicht schwer, die Menschlichkeit walten zu lassen und die Waffen und Vorurteile nieder zu legen.

Ich danke dir dafür, dass du diesen Weg gehst - für Kinder, wie ich mal eines war, für Frauen, wie ich heute bin und für all die Männer, die dein Schicksal "teilen".

Und alles, was ich hier schreibe, liegt in leeren, schalen Hüllen, weil es nichts davon ausdrücken kann, was meine Seele dir in ein paar Sekunden vermitteln könnte, aber leider haben wir nur Worte, um Brücken zu schlagen.

Ich werde immer wieder hierher kommen und dich besuchen.
Du gehst nicht einfach vorbei.

Alles LIEBE für dich.

Kommentar:

Liebe I.,

ich danke dir für deine außergewöhnlichen lieben und anerkennenden Worte, die mich sehr berührt haben und denen ich ansonsten nichts hinzufügen möchte, denn sie sprechen für sich selbst.

 

Anonymer Ovid

am Mittwoch, 28-07-10 13:10

Genau richtig Marco.
Genauso habe ich es im Forum der Piratenpartei vorgerechnet.

http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=2&t=15426#p261672

Ich bin dämlich? Meinetwegen. Ich habe dich aber genau da wo ich dich haben will. Genau DAS wollte ich jetzt sehen. Ich wollte wissen was deine Grundeinstellung ist. Und die sehe ich jetzt genau.

BSDMler sind xMal risikoanfälliger für Vergewaltigungen. -> Ich fordere eine Therapie.

Migranten sind anfälliger für kriminelles Handeln -> Ich fordere Intervention.

Migrantenkinder alle gleich auf Förderschulen schicken.

Videoüberwachung bei kirchlichen Einrichtungen, wo Kinder teilnehmen.

Nein. Wieso nicht generell einfach alle verschiedenen Bevölkerungsgruppen statistisch am Computer nach ihrer Risikowahrscheinlichkeit für bestimmte Straftaten bewerten um Fehlverhalten präemptiv zu verhindern. Engmaschige Vernetzung, soziale Pflichtkurse, großräumige Überwachung.

Marco. Du bist ein Mensch der ganze Minderheiten vorverurteilt.
Ich bin so einer nicht. Ich sehe das Individuum, und das muss wie jedes andere gleichbehandelt werden. Keine statistische Risikowahrscheinlichkeit kann je etwas daran ändern.

Meine Ansicht ist humanistisch, menschenrechtlich und tolerant.

Deine Ansicht ist inhuman, vorurteilsbelastet und intolerant.

Ich will, dass Pädophile keine Angst mehr haben müssen.
Ich will, dass man sich als Pädophiler outen kann, ohne, dass soziale Ächtung und Ausgrenzung folgt.
Ich will, dass Pädophile sich angenommen fühlen, voll akzeptiert als Teilnehmer unserer Gesellschaft.

Und das Marco, DAS genau hilft letztendlich Kindern. Es hilft Kindern nicht, wenn ausgegrenzte Pädophile verwerfliche Handlungen aus Trutz oder Unüberlegtheit begehen. Wenn Pädophilie als humanes Thema in aller Munde ist und sachlich und alltäglich adressiert werden kann, dann wird Besserung eintreten. Es wird nicht helfen, wenn Pädophilie als pathologisches Phantom gesehen wird, dass wie ein Krebsgeschwür durch die Gesellschaft geht.

Ich bin fester Überzeugung, dass du durch dieses Bild, was du von Pädophilie vermittelst gleichsam Kindern und Pädophilen auf lange Sicht nur schadest. Und so lange ich das so sehe, kann ich nicht anders, als dich zu kritisieren, tut mir Leid. Es entstammt meiner tiefsten Überzeugung.

Finde es Schade, dass du diese Sicht nicht teilen kannst und dich auf deine Versteift hast. Da brauchst du auch nicht gleich gehässig zu werden, wenn du meinen angeblichen mathematischen Denkfehler, triumphierend hochhälst, als hättest du mich erwischt. Auf anderer Seite tut es mir auch irgendwie Leid, dich hier so auflaufen zu lassen. Aber es geht nicht anders. Ich kann nicht anders.

Grüße,

Ovid

Kommentar:

Hallo Ovid,

ich habe dir nur vorgerechnet, dass deine eigenen Zahlen gegen dich sprechen, und zwar rein mathematisch. Die Unterstellungen, die du daraus gegen mich ableitest, sind absurd und haben nicht das geringste mit dem zu tun, wie ich bin oder was jemals gesagt habe. Sie sind ein weiterer Beweis, dass du dich nie wirklich mit mir und meiner Philosophie beschäftigt hast.

Und damit möchte ich jetzt auch diese Diskussion beenden, denn außer einer langen Liste an Unterstellungen enthält dein Beitrag inhaltlich so gut wie gar nichts.

 

Me Ich

am Mittwoch, 28-07-10 11:48

Marco, gibt es eine Möglichkeit, dir eine Mail zu schreiben?
Ich würde dir sehr gerne vieles persönlich sagen (ich habe größtmöglichen Respekt vor dir!), hast du eine öffentliche Mailadresse, an die man schreiben kann? (Ich habe hier keine gefunden.)
Danke für deine Seite!

Kommentar:

Hallo Me,

meine E-Mail-Adresse findest du im Impressum, unten in der grünen Fußzeile der Website.

 

Gabriel

am Mittwoch, 28-07-10 02:44

Mathematik war nie meine Staerke und wird es auch niemals werden, deshalb lasse ich das auch lieber bleiben. Ich brauche aber auch keine Mathematik, um zu den folgenden Feststellungen zu kommen:

- Ich habe nie Generalisierungen vorgenommen, nach dem Motto: Paedophile sind grundsaetzlich boese
- Ein Paedophiler ist nicht schlecht, weil er sich zu Kindern hingezogen fuehlt
- Ein Paedophiler muss sich nicht seiner sexuellen Phantasien schaemen, denn die darf JEDER Mensch haben, egal, in welche Richtung seine sexuellen Wuensche gehen
- Jeder Paedophile, der Willens und in der Lage ist, seine sexuellen Impulse zu kontrollieren, sollte Kontakt zu Kindern haben duerfen
- Jeder Paedophile, der Sex mit Kindern in die Tat umsetzen will, diesen propagiert, verteidigt, Taeter schuetzt oder kinderpornografische Erzeugnisse konsumiert und/oder verbreitet, sollte sich dringend in Therapie begeben!

Mehr gibt es zu diesem Thema eigentlich nicht zu sagen. Und nochmal, damit sage ich nicht, dass ALLE Paedos fuer letzteren Punkt anfaellig sind, damit meine ich nur, dass es eben auch solche gibt, dass man sich dessen bewusst sein sollte und dass man genau auf seine Gefuehle achten sollte. Denn: jeder Mensch hat von Zeit zu Zeit ein sexuelles Verlangen, der eine staerker, der andere schwaecher, aber dieses Faktum laesst sich nicht leugnen... wir gehoeren nur zu denen, die erhebliches Leid anrichten und zurecht ein ernsthaftes Problem bekommen, wenn wir diesem Verlangen in der Realitaet nachgeben.

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Liebste Gruesse
Gabriel

 

Anonymer Ovid

am Dienstag, 27-07-10 23:48

Nein. So ist es einfach nicht.
Die pädophile Neigung ist einfach nicht gefährlich. So ein Quatsch. Tut mir Leid. Woher nimmst die diese Information? Selbstbezug?

Rein statistisch, werden die wenigsten Pädophilen kriminell, und rein statistisch liegt der Anteil pädophiler Täter auch noch nur bei 1-30%.

Anteil pädophiler Täter an sexuellem Kindesmissbrauch:
1% nach (Wolter, 1985), 5% nach (Lautmann, 1994), 2 - 10% nach (Kinsey-Report, Lautmann, Brongersma, Groth, 12% nach (Zonana & Abel 1999), 15% nach (Beier 1995, Bosinski 1997), 20% nach (Fiedler 2004), 30% nach (Barbaree & Marshall, 1989)

Anzahl primärpädophiler Männer in Deutschland: 50.000 - 200.000 nach (Vogt 2006)
Männliche Bevölkerung 2008: 40.184.283 (Stat. Bundesamt 2008)

Für unsere Rechnung: 125.000 primärpädophile Männer und ~40.159.000 andersorientierte Männer.
Anteil pädophiler Täter (Mittelwert): 12%
Anzahl Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch: 12.052 (BKA Kriminalstatistik 2008)

(Folgende Annahmen setzen vorraus, dass jeder Fall hat einen anderen Täter hat)

Das heisst:(12.052 * 0.12) = ~1446 Fälle sind von Pädophilen verschuldet.
und (12.052 * 0.88) = ~10606 Fälle von andersorientierten Männern.

Gerne hängt noch eine große knackige Dunkelziffer an. Es bleibt trotzdem so, dass die Pädophilen, die Täter werden, oder Therapien machen müssen in der Minderheit sind.

Es liegt an dieser bescheurten negativen Darstellung von euch, dass wir uns niemals outen können.

Das Bild des üblichen kinderfreundlichen alltäglichen Pädophilen wird völlig übersehen, weil ihr euch mit einer negativen Darstellung der Pädophilie der Gesellschaft anbiedert. Und das ist ein unverzeihliches Vergehen in meinen Augen.

Ich finde es Schade, dass ihr nicht seht, was ihr da anrichtet.

Kommentar:

Mann, mann, mann Ovid,

du bist so dämlich und merkst nicht, dass man dich mit deinen eigenen Zahlen widerlegen kann. Nach deiner Rechungen kommen nämlich auf 125.000 kernpädophile Männer pro Jahr 1446 Missbrauchstaten. Das hieße, dass gut 1,16% aller Pädophilen im Laufe eines Jahres zu Tätern werden. Weiter rechnest du vor, dass 40.159.000 nicht-pädophile Männer für die restlichen 10.606 Taten verantwortlich sein sollen. Das hieße, dass von den nicht-pädophilen Männern nur rund 0,026% ein Kind missbrauchen.

Und da du ja im Rechnen so gut bist, erkennst du sehr schnell, dass ein Pädophiler gegenüber einem nicht-pädophilen Mann statistisch gesehen ein rund 44 Mal höheres Risiko besitzt, irgendwann ein Kind zu missbrauchen. Eindrucksvoller hättest du dich gar nicht widerlegen können. Für mich ist ein 44 Mal höheres Täterschaftsrisiko jedenfalls ein guter Grund zu sagen, dass gerade Pädophile sich in besonder Weise mit ihrer Sexualität auseinander setzen sollten. Was sich nicht nur ethisch-moralisch begründen lässt, sondern - dank deiner Zahlen - nun auch rein mathematisch. (*grins*)

 

Anonymer Ovid

am Dienstag, 27-07-10 21:10

Hallo Gabriel,

wie könnt ihr dann mich in diesem Gästebuch dulden, wenn ich die Aussprache anderer Meinungen als die von mir dulde? Nach eurer Sicht müsste doch meine Toleranz gegenüber freier Meinungsäußerung in diese Richtung, mich schon hier als Schreiber disqualifizieren. Oder nicht?

Ich sage einfach mal, ihr geht zu weit. Wenn jemand in einem Politikforum schreibt: "Ich glaube Sex mit Kindern ist in Ordnung", dann löschen? Bannen? Quatsch. Dagegen argumentieren! Sonst geht der Sinn freier Meinungsäußerung den Bach herunter.
Der nämlich auch darin besteht, sich auf das rechte und Gute besinnen zu können in einer Mehrheit. Ohne Gegenmeinungen, durch totale Sterilisation alles "Bösen" würden wir nämlich auch die Möglichkeit verlieren etwas dagegen zu sagen und es zu durchdenken und im Vollsten zu durchdringen.

Viele wissen gar nicht, was an intergeneratioären sexuellen Kontakten zwischen Kindern und Erwachsenen überhaupt verwerflich sein soll. Woran merke ich das? Weil viele Gäste kommen und mit den unterschiedlichsten und kuriosesten Argumenten von A bis Z alles überschütten. Und manche widersprechen sich sogar. Woher kommt dieser Defizit? Warum wissen viele einfach nicht Bescheid? Ich sage euch warum. Es wird hysterisiert, und alles Sachliche wird verworfen, alles Emotionale bleibt bestehen. Am Ende weiß man gar nicht mehr warum, sondern nur, dass man dagegen ist. GLF ist eins der einzigen Plattformen wo tatsächlich Pro & Contra zusammenkommen. Und das ist nichts Schlechtes.

Wer ein Verbrechen gegen ein Kind begeht, der hat entweder Illusionen oder ihm ist das Kind egal. Das GLF hat nichts mit den Entscheidungen solcher Leute zu tun. Vor allem weil dort alles auf dem Tisch liegt. Wer sich nicht richtig anschaut, was das GLF in seiner Gesamtheit beinhaltet, der hat sich einfach versteift. Entweder zur Intoleranz gegenüber freier Meinungsäußerung oder versteift in seiner eigenen illusorischen heilen Welt.

Hallo Jonas,

an irgendeinem Punkt hattest du einfach eine rosa Brille auf. Das muss nicht bedeuten, dass jeder andere Pädo das auch hat.

Hallo Gabriel,

ich bin der Meinung, dass es der NORMALFALL ist, dass also eine gesunde pädophile Person sich über Konsequenzen seines Handelns bewusst ist. Nur in seltenen Problemfällen, wenn jemand psychisch krank ist, DANN kann es Probleme geben. Aber das hat rein GAR NICHTS mit Pädophilie zu tun.

Ihr dreht es um: Ihr sagt: Eine pädophile Person, muss sich besonders anstrengen, muss besonders verantwortungsvoll sein usw. und im Regelfall muss wohl eine Therapie her. Und weißt du Gabriel wie das aussieht? Das sieht so aus, als wären wir irgendwie Helden. Wir sind so toll, dass wir keine Kinder fi**en, viel besser als der restliche pädophile kranke Abschaum, der nichts kann.

Nein. Ich will Pädophilie humanisieren. Und zwar vollkommen. Gefährliche Pädophile? Das ist ein falsches Bild. Es stimmt nicht, es ist verzerrt, inkorrekt und diskriminiert eine ganze Minderheit. Ich weiß nicht ob ich als Philanthrop eine rosa Brile aufhabe. Aber ich sage:
Der Mensch ist von Natur aus gut.
Der Heterosexuelle ist von Natur aus gut.
Der Pädophile ist von Natur aus gut.

Grüße,

Ovid

Kommentar:

Hallo Ovid,

was du hier an romantischen Verklärungen abgibst, ist an Dümmlichkeit und Ignoranz kaum noch zu überbieten. Dass eine pädophile Neigung potentiell gefährlich ist, kannst du jede Woche in der Presse verfolgen. Fast täglich findest du Berichte über Missbrauchstäter, die von Gutachtern ausdrücklich als "kernpädophil" diagnostiziert wurden. Und über schwer verstörte Kinder, die psychologische Betreuung brauchen. Wenn dir das nicht als Beweis für die potentielle Gefahrlichkeit reicht, dann muss ich an deinem gesunden Menschenverstand zweifeln. Aber wahrscheinlich WILLST du bestimmte Dinge gar nicht sehen, weil du dann dein eigenes Verhalten hinterfragen müsstest.

Auch deine Erklärungen zum GLF beeinhalten nur pseudophilosophisches Gelaber ohne Substanz. Wenn es euch wirklich um den Schutz der Kinder (oder sogar Liebe zu Kindern) ginge, denn hättet ihr die ganzen Missbrauchsverharmloser längst rausgeschmissen. Stattdessen dürfen diese Leute dort schalten und walten, wie sie wollen; dürfen Sex mit Kindern propagieren, ohne dass sich ihnen ernsthaft jemand entgegenstellt. Das ist für mich eine Pseudotoleranz, die das ganze Forum (und deine ständigen Verteidungsversuche) komplett unglaubwürdig macht.

Mit diesen Worten möchte ich jetzt zumindest die Diskussion um das GLF beenden, denn wir haben beide unsere Meinung dazu gesagt. Die übrigen Leser dürften in der Lage sein, sich bei Bedarf ihre eigene Meinung zu bilden.

 

Jonas
aus Deutschland

am Sonntag, 25-07-10 11:05

Hallo Gabriel,

ich hatte in meinem Text nicht behauptet das generell bei einem Kontakt zu einem Kind eine Gefahr besteht, sondern unter gewissen Umständen kann es zu einer Gefahr werden. Ich gehe bei dir und auch bei Marco und vielen anderen Pädophilen die wirklich viel über sich, die Gefahren, die Kinder, die Pädophilie, die Angst, die Situationen und die sich noch zu entwickelnde Persönlichkeit der Kinder, nachdenken und wohl niemals straffällig werden würden. Zum Teil habt ihr viele Therapien hinter euch oder seid heute noch in Behandlung. Das zeigt das ihr euch wirklich sehr gut unter Kontrolle habt und mit der Betreuung eines Therapeuten für zusätzliche Sicherheit sorgt. So nach dem Motto: Sicher ist sicher. Das ist LOBENSWERT und verdient Anerkennung und Respekt! Ich als straffällig gewordener Pädophiler bekomme dabei ein sehr schlechtes Gewissen und verneige mich vor jeden der keine Mühe und Anstrengung ( freiwillige Therapie ) scheut um niemals im Leben straffällig zu werden, den Kindern gegenüber ist es allemal wert.
Dennoch meinen viele Pädos sich absolut unter Kontrolle zu haben und werden trotzdem eines Tages unter gewissen Umständen straffällig. Du und auch Marco sehen diese Gefahr, andere sehen diese Gefahr nicht und das wollte ich mit meinem Text hier im Gästebuch deutlich machen.

Viele Grüße

Jonas

 

Gabriel

am Sonntag, 25-07-10 02:16

Hallo Jonas,

auch ein engere freundschaftliche Beziehung zwischen einem Kind und einem paedophilen Erwachsenen kann durchaus harmlos verlaufen, nicht jeder Paedo der solche Kontakte pflegt, muss zwangslaeufig zum Taeter werden, auch DAS gilt es zu betonen. Insofern kann es durchaus sein, dass Ovids Umgang mit Maedchen zunaechst einmal so unproblematisch verlaeuft wie der meinige. Wichtig ist jedoch, dass man fruehzeitig ein Problembewusstsein entwickelt und ueber eine ausgepraegte Empathie- und Reflexionsfaehigkeit verfuegt. Diese sollte dazu fuehren, dass man sexuelle Kontakte bzw. eine koerperliche Liebesbeziehung kategorisch ausschliesst. Schafft man das nicht aus eigener Kraft, sollte man therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen... und gegebenenfalls medakamentoese Unterstuetzung, die aber eben auch nicht jeder Paedo braucht. Ich denke, das Phaenomen ist viel zu vielschichtig, als dass eine Betrachtungsweise, eine Lehrmeinung oder eine persoenliche Biografie ausreichen. Wichtig ist jedoch die Grundeinstellung, die ich schon mehrfach dargelegt habe. Stimmt diese (und ist man auch ansonsten ein gefestigter Charakter in einem "gesunden" sozialen Umfeld und ohne weitere Impulsstoerungen), dann ist es auch moeglich, mit einem Kind zu toben oder es mal in den Arm zu nehmen, ohne dass das eine verfaengliche Situation darstellt.

Liebe Gruesse
Gabriel

 

Jonas
aus Deutschland

am Samstag, 24-07-10 10:51

Hallo Ovid,

Du schreibst hier im Gästebuch u.a.:

„Es ist total schön diesen Draht zu Kindern zu haben, sie zu lieben und anzunehmen und Aufmerksamkeit und Liebe von ihnen zurückzubekommen; das läuft natürlicher und selbstverständlicher ab, wie nichts anderes an mir.“

Genauso „Gefahr - und harmlos“ habe ich den engeren Kontakt zu Kindern früher auch gesehen. Ich habe auch von gegenseitiger Liebe und Aufmerksamkeit geträumt. Auch ich habe den Kontakt zu einem Jungen damals als natürlich und schön empfunden.
In Wirklichkeit war mein Verhalten verantwortungslos und habe die Gefahr die in einem engeren Kontakt zu einem Jungen lag, nicht erkannt, bzw. wollte ich sie nicht erkennen.
Zu was solche Denkweisen führen können kannst du in meiner Täterbiographie hier auf dieser Homepage gerne einmal nachlesen. Wenn jeder Pädophile wenigstens ansatzweise erkennen würde das sich unter gewissen Umständen eine Gefahr für Kinder entwickeln kann, dann würde es sicherlich auch weniger missbrauchte Kinder geben.
Es gibt Vor- und Nachteile von Triebdämpfenden Medikamenten, dass steht außer Frage, aber wenn ich das Medikament was ich nehme schon vor 12 Jahren genommen hätte, dann würde es jetzt 2 missbrauchte Kinder weniger geben und das ist es allemal wert.

Einen schönen Tag noch!

JONAS

 

Gabriel

am Freitag, 23-07-10 23:23

Hallo Ovid,

weiss nicht, ob du dich noch an mich erinnerst, aber ICH habe mal im GLF geschrieben... und sorry, ich habe da leider auch Leute wie Bruce kennen gelernt, deren Aussagen schon sehr verharmlosend auf mich wirkten. Solche Dinge lehnt eben die Mehrheit der hier schreibenden Gaeste zurecht ab! Wie kann man behaupten, Kinder, in eurem UND meinem Fall Maedchen, ernsthaft zu lieben, wenn im gleichen Atemzug sexuelle Kontakte als moeglich und akzeptabel erachtet werden? Oder zumindest Leute gleichermassen geduldet werden, die diese gutheissen oder (hoffentlich nicht) praktizieren!
Ich selbst bin mit Sicherheit auch ein selbstbewusster Typ. Ich fuehle mich weder krank, noch sehe ich mich als potentielle Gefahr fuer Kinder. Im Gegenteil, ich arbeite als Lehrer und habe sogar privat (NICHT in der Schule und NICHT zu meinen Schuelerinnen) innigen, freundschaftlichen Kontakt zu Maedchen, der mich persoenlich erfuellt. Davon abgesehen bin ich kein gesellschaftlich ausgeschlossener Sonderling, der mit anderen Menschen nicht kann, sondern ein gern gesehener Gast auf jeder Feier. Ahh, ganz vergessen hab ich uebrigens noch, dass ich nie irgendwelche triebdaempfenden Mittel schlucken musste. Und jaaa, ich bin ganz sicher, dass es noch eine Menge Paedos gibt, die so sind wie ich. Ich bin aber genauso sicher, dass es auch eine Menge gibt, die eben nicht nur harmlose Kinderfreunde sind, die ihre sexuellen Wuensche eben nicht wie ich kontrollieren koennen. Und auch DAS darf man nicht verschweigen. Solche Menschen sind naemlich nicht nur eine Gefaehrdung fuer Kinder, sie richten auch unter uns Paedos erheblichen Schaden an... denn frei nach dem Motto "Only bad news are good news" stellen gerade die privaten Medien immer wieder paedophile Straftaeter heraus oder solche, die deren Taten wie ein Teil von euch im GLF verharmlosen.

Diese Seite stellt gewiss einen bestimmten Weg vor, mit dem man sich identifizieren kann oder eben nicht, ok. Sie bietet aber im deutschsprachigen Raum (vll sogar auch noch darueber hinaus) die einzige Plattform fuer Menschen, die sich serioes ueber Paedophilie informieren wollen... und fuer Paedos, denen klar ist, dass es auch einen "dunkle" Seite geben kann und man daher eben Verantwortung uebernehmen muss!

Gruss
Gabriel

 

Anonymer Ovid

am Freitag, 23-07-10 00:51

Ovid221@safe-mail.net

Hallo Marco,

kann sein, dass ich ein falsches Bild von deiner Seite hab. Du dann aber ganz sicher ein falsches Bild vom GLF.

Es ist doch vollkommen egal, welcher Administrator welche Straftat begangen hat.
Ich sehe durch das GLF mehr Nutzen für Pädophile, als durch deine Seite. Ich sehe sogar eine Gefährdung.

Was ich von Max und Newman, oder auch dir an der Bushaltestelle mit den zwei Jungs an merkwürdigen Erlebnisberichten lesen musste, verwirrt mich irgendwie.
Da frage ich mich, ob bei den beiden zumindest die Therapie, die ja angeblich so toll sein soll, dies vollbracht hat, oder ob es sich wirklich um mehr als Pädophilie handelt. Nämlich um eine Impulskontrollstörung oder sonst irgendwelche Zwangsvorstellungen.

Das mit der Verharmlosung habe ich ja fast erwartet...
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass irgendjemand von uns in voller Absicht Leid von Kindern in Kauf nimmt?

Und abgrenzen tun sich doch eine ganze Menge. Was muss man denn noch tun? Das Forum ist ja gerade in anderer Hinsicht noch wertvoll. Tu doch nicht so als ginge es nur um Sex.

Selbst wenn es in dem Forum auch Befürworter für sexuelle Kontakte gibt. So what? Die gab es in deinem Gästebuch bestimmt auch. Oder hast du die zensiert? Es ist ein Unterschied ob man sich abgrenzt, oder ob man eine Meinung zensiert haben will.

Wie sagte Voltaire:
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“

Übrigens bezichtigst du auch noch beispielsweise clara, Zhu, She-like-the-Wind, und die mindestens 13 jährige Jenny indirekt Kindesmissbrauch zu verharmlosen...

Ich weiß nicht was dein Problem ist. Aber Pädophilie kann man nicht verharmlosen, weil es keine Gefahr gibt, die es zu verharmlosen gibt. Außer natürlich man besucht eine Therapie, die einem sagt, wie gefährlich man doch ist...

Also, wenn etwas ideologisch ist, dann genau das.

Und ich bitte dich, dich bezüglich des Selbstmordforums zurückzuhalten. Du bist in keiner Weise beteiligt, ich habe schon Korrespondenz mit anima gehalten, Jonny hat sich entschuldigt und es wurde angenommen.
Dies war sicher keine Invasion von unserer Seite, sondern mehr ein Unfall. Es war nicht geplant, und meine Beiträge sollten nur dazu dienen die Sache wieder zu entschärfen.

Du hättest versucht die Lage ganz ähnlich richtig zu stellen.

Also ich weiß nicht, was du so rigoros am GLF auszusetzen hast. Ich kenne sehr viele User, die sich da reflektiert, problembewusst und sachlich äußern. Das ist kein Grund das GLF in den Dreck zu ziehen.

Kommentar:

Hallo Ovid,

zunächst einmal finde ich es nicht egal, wenn der Admin eines Pädo-Forums einschlägig vorbestraft ist, denn die Glaubwürdigkeit eines Forums hängt an der Glaubwürdigkeit der Betreiber. Da geben einige Verantwortliche aus dem GLF leider ein ganz schlechtes Beispiel ab. Und ja, ich glaube tatsächlich, dass einige von euch das Leid der missbrauchten Kinder ganz bewusst in Kauf nehmen. Zumindest diejenigen, die nicht bereit sind, auf das Ausleben ihrer Sexualität zu verzichten und dafür auch noch nach ideologischen Rechtfertigungen (Stichwort "Einvernehmlichkeit") suchen.

Natürlich gab es auch in meinem Gästebuch Einträge, wo sexuelle Kontakte zwischen Erwachsen Kindern positiv dargestellt wurden. Diese Leute habe ich aber immer argumentativ widerlegt, was im GLF nur höchst selten passiert: Im Gegenteil: Der Mainstream bei euch befürwortert sexuelle Kontakte zwsichen Erwachsenen und Kindern. Womit wir schon beim nächsten Punkt wären, nämlich dem Gefahrenaspekt. Die bloße pädophile Präferenz gefährdet niemanden, da gebe ich dir völlig recht. Wird sie aber ausgelebt, dann wird sie zur Gefahr, weil die kindliche und die erwachsene Sexualität nicht kompatibel sind, so dass bei den Kindern vielfältige Entwicklungsstörungen drohen. Wer diese Risiken bewusst leugnet, handelt verantwortungslos und kann für sich nicht in Anspruch nehmen, eine seriöse Pädophilen-Selbsthilfe zu betreiben. Deshalb auch meine Ablehnung des GLF.

 

Anonymer Ovid

am Donnerstag, 22-07-10 22:14

Ovid221@safe-mail.net

Hallo Marco,

du redest es niemandem explizit ein. Richtig. Aber du vermittelst die Suggestion davon. Ein Beispiel ist der Ehrenkodex für Pädophile.
Dazu schrieb ich im GLF:

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Um die Kritik insgesamt knapp auf den Punkt zu bringen:

Wenn man diesen Kodex unterschreibt macht man das Zugeständnis eine Gefahr für Kinder zu sein und bestätigt damit den Stereotypen des gefährlichen Pädophilen stets auf der Schwelle zum Missbrauch zu stehen, es sei denn man hält sich mit aller Kraft zurück.

Diese Behauptung als universelles Faktum auf alle Pädophilen dogmatisch auszubreiten ist unaushaltbar und diskriminierend.

Merkwürdigerweise scheint dieser "Ansatz" bei anderen Menschen mehr Anklang zu finden, wie man im Gästebuch liest, als, dass man sagt: Ich bin völlig ungefährlich und würde Kindern nie etwas antun.

Die Gesellschaft fühlt sich durch Marcos Eingeständnis der Selbstgefährlichkeit so selbstbestätigt, dass sie ihm offen in die Arme springen.

Dabei ist diese "Prophezeiung der eigenen Gefährlichkeit" für das Selbstkonzept jedes Pädophilen, der seine Neigung gerade entdeckt, in höchsten Maße seelenzermürbend und vlt. sogar selbsterfüllend, in der Art, dass man einer Suggestion unterliegt potentiell gefährlich handeln zu können und dies möglicherweise in einem Moment der Schwäche auch so tut.
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Das heisst. Warum bietest du überhaupt einen "Ehrenkodex für Pädophile" an, wenn es denn nur dein Weg sei?
Warum wirkst du einerseits so, als wärst du eine wichtige Quelle für Informationen über Pädophilie, negierst
aber im selben Atemzug das zu sein, ergo es sei ja nur "dein Weg".

Dann: Schaust du dich überhaupt noch im GLF um? Gerade die meisten Neueinsteiger stoßen zu uns mit eindeutiger Stimme gegen den Kindesmissbrauch, und glaub es oder nicht,
existieren und schreiben völlig frei neben Andersdenkenden.
Alle Meinungen sollten zugelassen werden, das ist nicht gleichbedeutend mit alle Meinungen sollten akzeptiert werden.
Wenn du zumindest unser Forum nicht so abgelehnt hättest, dann wäre auch dir von unserer Seite nicht so viel Ablehnung zugekommen.
Es ist ja nicht einmal so, dass wir dich irgendwie komplett verachten. Dass du auch Pädophilen den Lehrerberuf zutraust, und dich gegen eine Aussortierung unsereins wendest, rechne ich dir sehr positiv an.

Ich bin nur etwas säuerlich darüber, dass Pädophilie immer noch mehr in Richtung, Therapie, schlimmes Schicksal, Gefährlichkeit, Risiko usw. zeigt.
Ich bin nämlich der Meinung, dass dieses Bild die Realität verzerrt.
Ich merke im GLF, dass es sehr viele Jungpädos in meinem Alter (~20) gibt, die einfach nur dadurch ihre Erfüllung finden, mit Kindern zusammenzusein. Und das wars. Diejenigen, die zu uns kommen, haben möglicherweise einfach Misstrauen erfahren, oder schwere Trennungen von geliebten Kindern. Damit können sie sich an niemanden wenden. Und eine Therapie macht überhaupt keinen Sinn bei sowas, und ist über das Ziel total hinausgeschossen.
Wenn man Ahlers dann erzählen würde, wie sehr man ein Kind vermisst, dann erwarte ich da kaum qualifizierten Beistand.
Pädophilie wird viel zu engstirnig gesehen, eine Theorie "in a nutshell"; es ist aber viel mehr als das. Es ist eine Art Pädosozialität; man wünscht sich auch Freundschaften, echte Eingebundenheit und Aufmerksamkeit unter und von Kindern.

Das wird nirgendwo widergespiegelt. Die Individualität aller Pädophilen bleibt allen schier verborgen, das will niemand wissen. Hauptsache man sieht sich darin bestätigt, dass man Pädophilie in das Kontinuum "Missbrauch, Risiko, Perversität, Gefährlichkeit, Therapie" steckt. Und da gehört es absolut nicht hin, tut mir Leid.

Grüße,
Ovid

Kommentar:

Hallo Ovid,

tut mir leid, aber ich kann deinen Aussagen absolut nicht folgen. In meinem Ehrenkodex ist nirgendwo das Eingeständnis einer pauschalen Gefahr enthalten. Es lediglich davon die Rede, dass eine pädophile Ausrichung gefährlich werden KANN, wenn man sie auslebt. Dessen sollte sich jeder Pädophile bewusst sein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ich habe auch nie bestritten, dass es auf dieser Website primär um meinen eigenen Weg geht. (Steht sogar gleich auf der Startseite.) Sofern ich generalisierende Aussagen über Pädophilie mache, habe ich diese durch Quellenangaben aus der Fachliteraratur belegt.

Der Art und Weise, wie du das GLF als harmloses Selbsthilfe-Forum zu verkaufen versuchst, muss ich entschieden wiedersprechen. Mir ist sehr wohl bekannt, wer dieses Forum leitet bzw. in der Vergangenheit geleitet hat. Mindestens zwei davon sind rechtskräftig verurteilte Straftäter, die heute noch im Gefängnis sitzen. Also erzähl mir bitte nichts von wegen "harmloses Selbsthilfeforum". Es sind kriminelle Seilschaften, die im Umfeld dieses Forums agieren. Natürlich schreiben im GLF nicht nur Straftäter. Fakt ist aber, dass dort regelmäßg sexuelle Gewalt verherrlicht wird. Es wird die Illusion einer einvernehmlichen Sexualität propagiert, womit man Missbrauchstätern eine ideologische Rechtfertigung für ihr Handeln gibt. Und es wird sogar offene Solidarität mit Straftätern geübt. Natürlich nicht von allen, aber die schweigende Mehrheit duldet diese Dinge und macht sich damit zu Mitläufern. Eine verantwortungsvolle Pädophilen-Selbsthilfe stelle ich mir anders vor, nämlich als entschiedene Abgrenzung gegenüber jeder Form von sexuellem Kindesmissbrauch. Das sehe ich bei euch leider nur höchst selten.

Euren Auftritt neulich im Selbstmordforum fand ich übrigens unter aller Sau und absolut instinktlos gegenüber den Menschen, die dort schreiben. Es ging euch nicht um die Sache, sondern nur ums Provozieren - und zwar Kosten von Menschen, die psychisch ohnehin extrem labil sind und teilweise selbst sexuelle Gewalt erlebt haben. Als solchen Aktionen sieht man immer wieder, dass Empathie für Missbrauchsopfer (und damit auch für missbrauchte Kinder) wirklich nicht eure Stärke ist.

 

Anonymer Ovid

am Donnerstag, 22-07-10 20:05

Ovid221@safe-mail.net

Hallo,

ich stimme dem Herrn Breiniger mit Vorbehalt zu.
Denn tatsächlich ist es etwas befremdlich, wenn Marco, als ein Pädophiler, der von sich aus zugibt unter Umständen eine Gefahr für Kinder zu sein, sollte er sich nicht zusammenreissen, von der Öffentlichkeit offenbar mehr toleriert wird, als einer, der wie ich sagt, NICHT im geringsten, wenn nicht sogar weniger, eine Gefahr für Kinder bin als der Schnitt der Menschheit. Ich bin selbstbewusst, und habe das trübe und seelenzermürbende Bild einer Selbstgefährlichkeit schon unlängst verworfen.
Es ist also so, dass die Öffentlichkeit es gerne so hätte, dass Pädophile per se gefährlich sind, wenn sie sich nicht streng am Riemen reißen und eine Therapie machen.
Die Selbstdarstellung eines selbstbewussten und integren Pädophilen, der für Kinder nicht im leisesten eine Gefahr darstellt - im Gegenteil - wird rigoros abgelehnt. Als WOLLTE man ein Feindbild, oder Sündenbock für tragische Schicksale von Kindern.

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass dieses Bild eines "Dämons in sich" der eigenen Seele einen erheblichen Schaden anrichtet. An mir ist nichts falsch, nichts tragisch, es ist auch keine große Herausforderung in irgendeinerweise. Es ist total schön diesen Draht zu Kindern zu haben, sie zu lieben und anzunehmen und Aufmerksamkeit und Liebe von ihnen zurückzubekommen; das läuft natürlicher und selbstverständlicher ab, wie nichts anderes an mir. An keiner Stelle musste ich auch nur einen Moment daran denken mich zu "zügeln" oder zurückzunehmen oder mein Verhalten zu korrigieren.

Es mag vlt. dein Weg sein Marco. Vielleicht ja wirklich. Aber es ist EXTREM selbst-suggestiv, es könnte einem heranwachsenden Pädophilen Steine in den Weg legen, wenn er auf Identitätssuche ist. Er könnte, obwohl er es gar nicht ist, davon überzeugt werden, selbst gefährlich und schwer krank zu sein.
Und DAS kann in letzter Konsequenz ja in einem Moment der Identitätskrise sogar zu Missbrauch führen.

Grüße,
Ovid

Kommentar:

Hallo Ovid,

du scheinst meine Texte und meine gesamte Philosophie bis heute nicht verstanden zu haben. Ich rede niemandem ein, eine Gefahr für Kinder zu sein, nur weil er pädophil ist. Auch von mir selbst habe ich das nie behauptet. Das behaupte ich höchstens von Leuten, die sich ihre sexuellen Wünsche schönreden und davon überzeugt sind, die Sexualität von Kindern würde mit der von pädophilen Erwachsenen wunderbar zusammenpassen. Warum ich diese Ansicht (die in der Pädophilen-Szene leider weit verbreitet ist) für falsch und gefährlich halte, habe ich auf dieser Seite ausführlich begründet.

 

Ein Mann

am Dienstag, 20-07-10 23:49

Hallo Marco,

du schreibst: "Du scheinst das Problem aus der Persektive der Erwachsenen zu beurteilen, betrachtest relgiöse Erzieheung als Grundrecht. Ich hingegen sehe das (moralische) Recht der Kinder, vor relgiöser Manipulation geschützt zu werden, weil ich selbst erlebt habe, wie schlimm die Folgen sein können."

Das sehe ich entschieden anders und habe mich so auch nicht ausdrücken wollen. Religiöse Manipulation ist unvermeidbar, insofern Eltern ihrer Vorbildrolle gerecht werden. Die Erziehung, die ein Mensch bekommen hat, prägt nunmal die Religiösität dieses Menschen am meisten.

Ich sehe in deiner Darstellung zur Religionsfreiheit der Kinder keine Lösung dieses Problems, sondern ein humanistisches Erziehungskonzept, das vor allem Humanisten hervorbringen wird.

Der Zwang bestimmte religiöse Rituale auszuüben ist nicht grundsätzlich schlimmer als irgendein anderer Zwang, der das Ausführen von Pflichten betrifft. Sei es die Hausaufgaben zu erledigen, das Zimmer aufzuräumen, sich die Zähne zu putzen, den Müll rauszubringen, mit auf den Sonntagsspaziergang zu kommen, nett zu den Nachbarn zu sein, Danke und Bitte zu sagen, in die Schule zu gehen, uvm. Bei allen diesen Dingen kann man anderer Meinung sein. Man kann die Nachbarin doof finden und so ehrlich sein wollen ihr das auch zu zeigen, man kann die Schulpflicht für falsch halten und lieber autodidaktisch lernen wollen, man kann sich verantworlich für sein Zimmer fühlen und der Überzeugung sein, dass es unordentlich ok ist, etc. Diese Meinungen ändern aber nichts daran, dass es Pflichten sind.

Jede dieser Pflichten kann man mit passend gewählten Argumenten zu einem Verstoß gegen die Meinungsfreiheit des Kindes aufbrausen, wenn man eine Weltanschauung vertritt, die die Verpflichtung dementiert. Erst wenn man die Schulpflicht für unsinnig hält kann man einem Kind das Recht zugestehen, der Schule fern zu bleiben. Erst wenn man Bitte und Danke für Floskeln hält, kann man dem Kind erlauben, sich die Floskeln zu sparen. Und erst wenn man der Meinung ist, dass man vor dem Abendessen nicht beten müsse, kann man dem Kind die Entscheidung überlassen, ob es dabei mitmachen will oder nicht.

Du hast dich dafür entschieden, dass Religion Meinungssache ist, und aus dieser Entscheidung leitest du deine Erziehungsvorschläge ab. Aber das verzerrt die Gretchenfrage schlechthin. Ob Jesus Christus der einzige Garant für das Seelenheil ist, kann man sich nicht aussuchen. Man kann das für falsch halten, aber wenn er der Messias ist, muss man trotzdem vor dem Abendessen beten, genau so wie man zur Schule muss obwohl man denkt, dass das Zeitverschwendung sei.

Kommentar:

Hallo "Ein Mann",

mir kommt die Galle hoch, wenn ich sehe, wie du weiterhin religiösen Zwang gegenüber Kindern verherrlichst. Du scheinst meine Ausführungen zur religiösen Gewalt entweder nicht richtig gelesen oder nicht verstanden zu haben. Vor allem scheinst du nicht begriffen zu haben, wie sehr Menschen bis an ihr Lebensende unter dieser Form von Gewalt leiden können. Ich habe am selbst erfahren, was religiöse Gewalt bedeutet. Deshalb werde ich mich mit aller Kraft dafür einsetzen, andere Kinder vor ähnlichen Erfahrungen zu bewahren. Das ist mir wichtiger als deine Vorstellungen von "Pfichterfüllung"oder "Seelenheil".

Ich werde es nicht tolerieren, wenn hier jemand Gewalt gegen Kinder (egal in welcher Form) verharmlost oder ideologisch zu rechtfertigen versucht. Diese klare Linie setze ich gegenüber der pädosexualistischen Szene genauso konsequent durch wie gegenüber religiösen Fundamentalisten. Von daher solltest du dir ernsthaft überlegen, ob dies die richtige Plattform für dich ist. Es gibt genügend Foren z. B. von religiösen Fundamentalisten, in denen du eine Vorstellungen von religiöser Erziehung zum besten geben kannst, aber hier nicht.

 

Caroline Kaiser
aus Amsterdam, Niederlande

am Donnerstag, 08-07-10 16:51

caroline007de@yahoo.de

http://www.schutzalter.twoday.net

Ist es schade, daß sich die mediale Diskussion um Prävention vor pädosexuellen Übergriffen, sowie Pädophilie allgemein, nur um das seltsame Charite Projekt dreht.

Fand ich dieses anfangs noch sinnvoll, mag es durchaus auch jetzt noch sinnvolle Komponenten haben, dir mir persönlich allerdings immer mehr verschlossen bleiben, so versteigt sich Prof. Beier immer mehr in sinnentleerte Mutmaßungen und nicht verifizierbare Behauptungen. Mittlerweile sind einige davon so weit hergeholt, daß dies nicht nur pädophile Betonköpfe kritisieren, sondern auch andere: ( siehe die Kommentare ).

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2636354_Jugend-im-Netz.html
[..] geht jetzt wirklich alles durcheinander. Meiner Meinung nach sollten Pädophilie und legal erstellte Pornographie ( KP natürlich ausgenommen ), zwei prinzipiell getrennte Bereiche sein. Wenn man die Gefahren öffentlicher zugänglicher Pornoseiten beleuchtet, dann sollte dies nicht mit einer Diskussion über Pädophilie vermengt werden.

Pädophilie ist ein abgetrennter Bereich mit sehr wenigen Schnittmengen zu anderen Bereichen im Sexualstrafrecht, der schon so kompliziert genug ist.

Kommentar:

Hallo Caroline,

ich finde es auch schade, dass die Medien das Thema Pädophile immer nur auf Prof. Beier und die Charité reduzieren. Andererseits können die Medien nur das aufgreifen, was man ihnen hinwirft. Kein anderes Fachinstitut betreibt eine solch intensive Öffentlichkeitsarbeit wie die Charité, da ist es kein Wunder, wenn die Medien dankbar darauf eingehen.

Beiers Thesen über den Zusmamenhang zwischen Pornographie und sexuellen Präferenzsstörungen teile ich auch nicht, hatte ich auch schon mal geschrieben. Wenn ein Jugendlicher pädophile, masochistische oder was auch immer für Neigungen entwickelt, dann würde ich als erstes nachsehen, ob in der Lebensgeschichte dieses Jugendlichen irgendetwas schiefgelaufen ist, denn der Grundstein für die spätere Sexualität wird bereits in der Kindheit gelegt. Die Entstehung von Präferenzsstörungen vorrangig mit Pornographiekonsum zu erklären, ist viel zu vordergründig, da gebe ich dir völlig recht.

 

Basty
aus gruppe

am Mittwoch, 30-06-10 00:34

Herr Breiniger,
auch wenn mir diese penetrante Art versteckter und überaus heimtückischer pädosexueller Propaganda mittlerweile ziemlich auf die Nerven geht, fällt es doch schwer einen solchen Beitrag unkommentiert stehen zu lassen. Es gibt auch einfach viel zu viele "Verführer" Ihrer Art und deren sogenannten "Informationsseiten" die Marco und seiner Seite "gegenüberstehen".
Wie schlecht der digitale Gott des Wissens "Wikipedia" manchmal funktioniert, kann man an der Geschichte des Pädophilie-Artikels ganz gut erkennen. Ich erinnere mich auch an einen ganz üblen Wikipedia-Artikel zur "kindlichen Sexualität" der wohl auch von Menschen verfasst wurde, die mit ihrer pädophilen Präferenz ausgesprochen "gut klar kamen". Dieser Artikel hatte seinerzeit klar zum Ziel, "Ungläubige" von der angeblich wissenschaftlich belegten Einvernehmlichkeit sexueller Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen zu überzeugen. Ein anderes gutes Beispiel für das was Täter und Täternahestehende bei Wikipedia alles so anrichten, ist der qualitativ wie inhaltlich miese Artikel zur "Dissoziativen Identitätsstörung". Eben diese postraumatische Störung ist ja nahezu immer eine Folge schwerster sexueller Gewalt und die Wahrheit ihres Bestehens ist auffällig häufig auch der pädosexuellen Szene eine stechender Dorn im Auge. Und so wird sich dann aus dieser Richtung auch immer wieder alle Mühe gegeben, über die Folgen sexueller Gewalt an Kindern zu desinformieren [Vgl. auch z.B. False-Memory-Syndrome(-Foundation)] . Bei Wikipedia geht man schlicht und einfach viel zu lasch mit gewaltverherrlichenden oder -verschleiernden Beiträgen und ihren Erzeugern um. Dass Sie das in Ihrem Beitrag hier auch noch propagieren zeugt von beängstigender ethischer Verwirrung und/oder von bewusstem kinderfeindlichem Kalkül.

 

Gabriel

am Dienstag, 29-06-10 23:56

Hallo Michael,

mit einigem Befremden habe ich doch deinen Eintrag gelesen! Wenn man dich so liest, bekommt man leider den Eindruck, dass du diese Homepage nur sehr wenig oder oberflächlich studiert hast. Allein die Titelunterschrift lautet ja "Lebensweg EINES Pädophilen", das heißt, es geht nicht um Generalisierungen, sondern um EINEN Einzelfall. Einem Einzelfall aber, der fundiert Auskunft zum Thema bietet und damit auch vielen Pädos, die verantwortungsbewusst leben wollen, Hoffung spendet! Mein Lebensweg unterscheidet sich in vielen Punkten von Marcos, ich pflege innige freundschaftliche Kontakte zu Mädchen... aber dennoch teile ich seine Grundidee von Verantwortung. Ich begreife meinen Weg nicht als Leidensweg, denn momentan leide ich nur noch selten, sonder bin meinem Schicksal dankbar für meine Glücksmomente, aber dennoch weiß ich, dass mit meiner Neigung auch gewisse Regeln verbunden sind... wenn ich ernsthaft behaupten möchte, einem Mädchen niemals zu schaden, weil ich es ehrlich und wahrhaftig liebe. Nichts anderes ist letzendlich Marcos Philosophie.
Deine Haltung kann ich daher nichr im geringsten nachvollziehen, sorry!

Gruß
Gabriel

 
 
aktualisiert: 30.06.2010