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(erscheint erst nach Freischaltung)
Auch ein kurzer Kommentar zum Täter-Schimpfwort "Edelpädo":
Klar, es ist beleidigend und abwertend gemeint und kommt wohl auch aus der Täter-Ecke. Jedenfalls wird es dort propagandistisch eingesetzt. Aber ich finde das Wort dennoch in einem Aspekt interessant. Denn es liegt in meinen Augen ein indirektes und unfreiwilliges Restverständis von der Gewaltsamkeit des eigenen Handelns darin. Ein unterschwelliges Bewusstsein, dass das Ausleben pädophiler Sexualität "mit" Kindern, vielleicht doch nicht ganz so "edel", unschädlich und folgenlos für die "Partner" ist, wie die Kinderschänder-Aktivisten gerne mit so viel "Überzeugung" behaupten. Von wegen Liebe...
Insofern darf man sich vielleicht mit diesem Schimpfwort am Ende genauso bestätigt fühlen, wie mit dem Vorwurf ein "Verräter" zu sein.
Der Basty
Kommentar:
Hallo Basty,
interessanter Gedankengang, den ich so noch nie gehört habe. Trotzdem frage ich mich, ob es denn wirklich so "edel" ist, wenn man KEINEN Sex mit Kindern hat. Sollte das nicht selbstverständlich sein, und zwar unabhängig davon, ob man pädophil ist oder nicht?
Hallo Paula,
danke für Deinen Mut machenden Eintrag.
Solche Beiträge wie Deiner zeigen uns, dass es nicht ganz umsonst ist, seine Zeit u.a. mit dem Schreiben im Internet und diesen Themen zu verbringen.
Erlaube mir nur eine kleine Korrektur.
Ich für meinen Teil, und ich glaube, da schreibe ich im Namen der meisten pädophilen Schreiber hier, versuche sehr wohl eher MIT als gegen die Pädophilie zu leben.
Was passieren kann, wenn man es nicht schafft, das Ganze in sein Selbstbild irgendwie halbwegs positiv einzubauen, kannst Du beispielhaft leider bei "Rote Tränen Wooley" und "Gates"nachlesen, denen ich sehr wünsche, dass Sie noch "die Kurve kriegen". Um ihrer selbst Willen.
Aber ansonsten stimme ich Dir absolut zu bzw. danke Dir.
NewMan
Max
am Montag, 06-09-10 14:23
Ich muss mal meinen Senf zum Begriff "Edelpädos" abgeben: Den finde ich eigentlich völlig fehl am Platz, will mich nicht damit identifizieren, weil er (für meine Ohren) nur höhnisch klingt, verhöhnend. "Edel", denken, die sind was besseres und so.
Kommt der Begriff nicht auch daher? Dass Pädokriminelle Kreise diejenigen so bezeichneten, die nicht mitgemacht haben aus edlen und vielleicht edlen Gründen?
Ich mag dieses wort nicht.
Gruß, Max
Kommentar:
Der Ausruck "Edelpädo" ist meines Wissens ein Spottbegriff aus der radikeln Ecke, mit dem man sich abfällig über Pädophile äußert, die auf das Ausleben ihrer Sexualität bewusst verzichten.
Mir persönlich bedeuten solche Titulierungen nichts, da ich mich ohnehin nicht gerne in Schubladen pressen lasse.
Paulchen Rosinenheim
aus Sultaninien
am Sonntag, 05-09-10 17:53
Hallo :)
Ich bin beim surfen auf diese Internetseite gestoßen und bin tief beeindruckt.
Ich muss nämlich gestehen, mich bisher nie tiefgreifend mi t dem Thema "Pädophelie", auseinandergesetzt zu haben.
Deshalb wusste ich bisher auch nicht, dass es den Versuch von Betroffenen gibt "mit" bzw. viellmehr gegen sie zu leben. Eigentlich möchte ich euch nur ganz viel Mut zusprechen und euch dazu ermuntern, weiter zu machen wie bisher, denn nur in einer aufgeklärten Welt, in der offene Disskussionen und ein freier Meinungsaustausch funktionieren, wird man gegen Kindesmissbrauch wirklich etwas tun können. Ich bewundere alle Menschen die genug Kraft haben sich dem täglichen Kampf gegen die eigenen Empfindungen zu stellen!
Wirklich: Lasst euch nicht von unreflektierten populistischen Aussagen drücken, sondern seid Stolz darauf was ihr macht/ was ihr schafft nicht zu tun. Mein Respekt. Diese Hompage hat mir endlich ermöglicht, eine Seite zu entdecken, die ich vertreten kann. (Bisher war in Gesprächen entweder die Radikalkriminalisierung und Verhetzung oder totale Freiauslebung der Pädophelie die Möglichkeit. Und ich wusste mich nicht einzuordnen, geschweige dass ich gute Argumente für einen Mittelweg bessen hätte.)
Viel Energie für euren weiteren Lebensweg!!
lg Paula
@Marco
Sorry, noch mal Karremann
„…Mit so genannten "Edelpädos", TRÄUMER, die ihre Neigung nur in der Fantasie ausleben,…“
So schreibt er im Spiegelinterview. Irgendwo hatte ich auch mal von ihm gelesen, dass es „so genannte Edelpädos gar nicht gibt“ finde es leide gerade nicht.
Auf das Ausleben der eigenen Sexualität zu verzichten, sofern es sich um die pädophilen Anteile handelt UND Kindern schadet, ist sehr schwer und schmerzhaft für Pädos, aber möglich und nötig. Und es ist der einzige Weg, um die Kinder und sich selbst zu schützen. Diesen Weg lächerlich zu machen (und das tat Karemann mit der Bezeichnung TRÄUMER) oder ihn als unrealistisch hinzustellen, oder gar als nicht existent, war und ist falsch und in großem Maße verantwortungslos.
Recht zu Anfang des Buches behauptet er selbst von sich, das GESAMTE Spektrum recherchiert zu haben und darüber zu berichten. Und zu diesem Spektrum gehören Konsumenten von Missbrauchsdokumentationen und direkte Missbraucher genau so rein, wie Pädos, die nichts dergleichen tun.
Missbrauchshandlungen außerhalb der Familie, wie innerhalb (Und soweit ich mich erinnere hat er gerade dem Missbrauch im Nahfeld kaum Aufmerksamkeit gewidmet, obwohl hier das meiste passiert.)
Pädophile Täter (wenn sie also Taten begangen haben) genau so, wie die große Gruppe der Ersatzhandlungstäter…
Herr Karremann selbst hat den Verdeckungsmord eines rezessiven Täters in das Buch ja eingebracht.
Aber anstatt an dieser Stelle sich mit den Ersatzhandlungstätern zu befassen, schrieb er nur:
„Paul unterscheidet sich auch von einem Kernpädophilen in mancher Hinsicht“
Toll. Das war´s. Stattdessen folgt eine detailgenaue Beschreibung der Verbrechen, die natürlich zum heulen ist...
Spätestens mit dem Ding „Hilfsadressen für TÄTER“ ist doch klar, dass Herr Karremann Pädophilie=Täter setzt.
Das aber ist in beide Richtungen nun mal schlichtweg falsch. Um ihm einen solchen fundamentalen Fehler nachsehen zu können, hat Herr Karremann mit zu vielen Fachleuten gesprochen, finde ich.
Sicher ist das Buch keine wissenschaftliche Abhandlung, sehr sicher sogar.
Aber sein Ziel war Prävention, so schrieb Herr Karremann zumindest. Und zur Prävention gehört es nun mal unabdingbar, dass der asketische Weg thematisiert wird. Seine Existenz, seine Gangbarkeit, die Hürden, die sich auf diesem Weg befinden, die Möglichkeiten der Gesellschaft, der Politik, Psychologie, bis hinein in die eigene Familie, Pädos beim Gehen dieses schwierigen Weges wirksam zu unterstützen.
Auch das gehört nun mal zum „gesamten Spektrum der Pädophilie“, wie auch zum gesamten Spektrum der Präventionsmöglichkeiten.
Und diesem, selbst formulierten, Anspruch ist Herr Karremann schlichtweg nicht gerecht geworden.
Liebe Grüße
NewMan
Kommentar:
Hallo Newman,
ich verstehe die Aufregung immer noch nicht. Es gibt viel schlimmere und undifferenziertere Aussagen als die von Karremann, und trotzdem setzt gerade Karremanns Buch so heftige Emotionen frei. Warum?
Als Elternratgeber hat Karremanns Buch seine Berechtigung, und als solchen (und NUR als solchen!) empfehle ich es gerne weiter. Das Buch ist KEINE Informationssquelle für jemanden, der sich mit den Sorgen und Nöten von Pädophilen auseinander setzen will, und auch KEINE Anleitung, wie konkrete Täterprävention aussehen könnte. Ich dachte aber, das wäre soweit eigentlich klar
Hallo Erika,
den Mann zusammenschlagen (lassen) zu wollen, ist nicht nur wegen der Dogge eine ziemlich schlechte Idee. Du würdest Dich strafbar machen, selber wegen Körperverletzung vor Gericht landen und er bekäme auch noch Schmerzensgeld von Dir.
Darüber hinaus solltest Du Dir tiefer gehende Gedanken darüber machen, was für ein „tolles“ Vorbild Du für Deine Kinder/ Enkel wärst. Gewalt schafft in aller Regel nur noch mehr Probleme, eine Lösung ist sie höchst selten. Gewalt ist DESTRUKTIV.
Frage Dich hingegen doch besser, was Du KONSTRUKTIV tun kannst.
Wie geht Ihr in Eurer Familie mit körperlicher Nähe um? Haben die Kinder in Deinem Umfeld die Möglichkeit, ihre Nähe zu den Erwachsenen immer wieder neu zu definieren und ihren momentanen Bedürfnissen anzupassen? Wie groß ist ihre Chance, gegenüber Erwachsenen GRENZEN zu setzen? Bestärkt ihr sie darin, oder ist es usus, zu umarmen, Küsschen zu bekommen, oder auf dem Schoß des Erwachsenen zu landen, wann immer dem Erwachsenen danach ist…? Zu wissen, dass man auch als Kind gegenüber Erwachsenen Grenzen setzen darf und kann ist sehr wesentlich im Sinne der Prävention, finde ich. Genau so wichtig, wie zu wissen, dass man mit Sorgen und Problemen IMMER zu den Erwachsenen kommen kann, dass sie zuhören, auch den leisen Tönen…, sich interessieren…
Rede mit den Kids über gute Nähe, die sich gut anfühlt und schlechte Nähe, die sich schlecht anfühlt. Warne sie NICHT vor Personen (böser fremder, schwarzer Mann und anderer Quatsch), sondern vor Situationen.
Vielleicht ist ja dieses Erlebnis für Dich auch eine Initialzündung, um Dich zukünftig in den Kinderschutzbund in Lüneburg ehrenamtlich einzubringen?
Das alles ist weit besser, als sich auf die falsche Seite des Gesetzes zu stellen.
Zum Buch "Es geschieht am helllichten Tag".
Dieses Buch ist informativ, wenn es darum geht, den Blick für fragwürdige Situationen zu schärfen. Um seine eigenen Sichtweisen und Meinungen in Bezug auf Anbahnungssituationen zu hinterfragen oder so. Auch die lange Liste von Anlaufstellen für Opfer und Helfenwollende am Ende des Buches ist sicher sehr hilfreich.
Aber, wenn es dem Leser darum geht, sich über das Thema Pädophilie zu informieren, ist dieses Buch eine Katastrophe. Die Behauptung von Herrn Karremann, das GESAMTE Spektrum der Pädophilie recherchiert zu haben und mit dem Buch abzubilden ist anmaßend und falsch. Er hat sich weitestgehend auf die Bereiche beschränkt, die reißerisch präsentiert werden können. Viele Verallgemeinerungen bezüglich des Themas schaden der Prävention in hohem Maße.
Herr Karremann hielt es ja noch nicht einmal für nötig, eine klare Grenze zwischen Pädos und Ersatzhandlungstätern zu ziehen oder letztere überhaupt zu erwähnen. Er hätte gut daran getan, seine Koautoren das gesamte Buch schreiben zu lassen und das Buch vor der Veröffentlichung ordentlich zu redigieren.
Hin und wieder behauptet er zwar, er wolle nicht alle Pädophilen über einen Kamm scheren- tut aber über weite Strecken genau das.
Der Gipfel der Unverschämtheit lauert auf Seite 244, gerade dann, wenn man denkt, das Schlimmste überstanden zu haben:
Die Gerade einmal ZWEI Adressen für Hilfe suchende, pädophil empfindende Menschen sind überschrieben mit (ich zitiere):
„Hilfsadressen für Täter“
Wie kann jemand nur ernsthaft pädophil sein mit Täter sein gleich setzen und diese Gleichsetzung als Beitrag zur Prävention ansehen?
Glaubt man den Aussagen dieses Mannes, dann dürfte Gabriel niemals Lehrer sein, Marco niemals im Schachverein mit Jungs spielen, ich dürfte niemals Teil des Lebens meiner Nichte sein…
Herr Karremann hatte Kontakt zu etlichen Fachleuten und das Buch war somit eine große Chance, viele kursierende Desinformationen endlich mal durch Informationen zu ersetzen.
Er hat diese Chance leichtfertig vergeigt.
Soweit meine Meinung dazu.
NewMan
Kommentar:
Hallo Newman,
ich hatte es befürchtet, dass jetzt wieder eine Diskussion über Karremanns Buch losgeht, aber warum eigentlich? Warum ist dieses Buch für so viele Pädos ein rotes Tuch?
Ich habe es Erika empfohlen, weil es - wie du selbst sagtest - viele gute Tipps für Eltern bereit hält, wie sie ihr Kind schützen können. Das Buch ist nicht als wissenschaftliche Abhandlung über Pädophilie zu verstehen, sondern als Ratgeber für Eltern und Erzieher. Vor diesem Hintergrund erklärt es sich auch, dass Karremann sich auf die kriminelle Pädo-Szene beschränkt, denn nur vor den Kriminellen unter den Pädophilen muss man warnen. Von daher sehe ich es als soagr als Lob, dass Leute wie wir gar nicht erwähnt werden: Vor uns gibt es nichts warnen, also müssen wir auch nicht in einem solchen Buch thematisiert werden.
Hallo,
ich habe mal eine Frage, denn ich weiß gar nicht was ich tun soll, ich gehe mit meinem Hund in Wilschenbrucher Wald in Lüneburg spazieren und sehe da einen alten Bekannten mit seinem großen Hund, eine braune Dogge ist es glaube ich.
Er hatte sich vor Jahren an meine Kinder rangemacht. Zur Anzeige ist es gekommen, aber wegen fehlender Beweise nicht sehr weit von den Behörden verfolgt. Um meinen Kindern alles einfacher zu machen sind wir auch bald aus Scharnebeck weggezogen. Er wohnte im Nachbarort Rullstorf. Und nun nach all den Jahren sehe ich ihn hier, wieder ganz in unserer Nähe.
Ich kann ihn doch nicht einfach zusammenschlagen! Denn diese Dogge macht mir Angst. Aber ich will dass er wieder weggeht. Ich kenne auch nicht seine Gründe gerade hier her zu ziehen. Vielleicht Verfolgung und neuer Versuch? Auch ganz sicher dass er überhaupt hier wohnt bin ich nicht. Denn ich habe ihn nur kurz gesehen und dann so geschockt!
Aber genau erkannt.
Nun meine Frage:
Was kann ich tun wenn er hier wohnt um ihn wieder loszuwerden.
Und wenn er nicht hier wohnt, wie kann und darf ich ihn hindern wieder hier aufzutauchen?
Ich habe echt Angst nicht nur um meine Kinder, denn auch die ersten Enkel sind nun schon im für ihn richtigen Alter. Und andere Familien mit Kindern wohnen hier doch auch noch!!
Übrigens bin ich auch kein Gewalttätiger, aber wenn es um meine Familie geht sehe ich rot.
Kommentar:
Hallo Erika,
das sind rechtliche Fragen, die ich dir als Laie gar nicht beantworten kann. Ich habe dir deshalb mal zwei Adressen aus Lüneburg rausgesucht, wo man dich bestimmt beraten kann:
- Deutscher Kinderschutzbund Lüneburg,
Katzenstraße 1, Tel: 04131/82882
- Polizeidirektion Lüneburg, Beratungsstelle für polizeiliche Kriminalprävention,
Auf der Hude 1, Tel: 04131/29-2309
- Hier noch eine Beratungsstelle aus Hamburg (bietet auch Telefonsprechstunden an), mit der ich persönlich gute Erfahrungen gemacht habe: www.dunkelziffer.de
- Außerdem noch ein Buchtipp: "Es geschieht am hellichten Tag" von Manfred Karremann, Dumont Verlag, 9,95 Euro
Jonas
aus Deutschland
am Samstag, 28-08-10 11:27
Warum ich Sex mit Kindern ablehne - Pädophilie - Kinderliebe oder Egoismus?
Unter dieser Ruprik ist auf dieser Homepage ausführlich und realitätsnah beschrieben wie ein pädophil empfindener Mensch mit seiner sexuellen Ausrichtung verantwortungsvoll umgehen kann. Es ist auch ein Weg seinen inneren Frieden mit einer pädophilen sexuellen Ausrichtung zu finden, der auch stark macht und Lebensmut geben kann. Es ist aber auch beschrieben das dieser Weg sehr viel Kraft und Charakterstärke kostet und nicht immer leicht ist. Auch bei diesem Weg kann es oft Rückschläge geben mit denen man leben muss.
Dennoch ist es ein Lebensweg der funktionieren kann. Es ist allerdings nur ein Lebensweg. Es gibt sicherlich noch viele andere Lebenswege die helfen können, nur keiner dieser Wege passt zu meiner Lebensgeschichte.
Wenn es schon bei nicht straffällig gewordenen Pädophilen oft schwierig ist den richtigen Lebensweg zu finden, wie soll dann ein bereits straffällig gewordener Pädophiler einen Lebensweg finden mit dem er wenigstens einigermaßen leben kann?
Das ist verdammt schwierig, ist aber ein Problem was nicht nur auf mich zutrifft.
Jonas
Kommentar:
Hallo Jonas,
es ist richtig, dass mein Lebensweg nur einer von vielen ist - und in dieser Form auch nur für Pädophile geeignet ist, die ihre Impulse kontrollieren können und nicht straffällig geworden sind.
Natürlich hast du es mit deiner Vorgeschichte extrem schwer, jemals den inneren Frieden mit dir und deiner Neigung zu finden. Ich glaube aber, dass dieses Ziel auch für dich nicht unmöglich ist, sofern du ehrlich gemeinte Reue empfindest und einsiehst, dass du Schuld auf dich geladen hast. Und dass du in deinem Verhalten nicht von echter Kinderliebe geleitet wurdest, sondern von zwanghaften egoistischen Impulsen. Dieser Verantwortung für deine Taten musst du dich stellen, anders geht es nicht. Mit Verantwortung meine ich auch, dass du deine Strafe nicht sinnlos "absitzt", sondern wirklich bereit bis, etwas für dich daraus zu lernen.
Wie dein Weg aussehen wird, kann ich dir nicht vorhersagen, aber es wird ein langer und schwieriger Weg sein, der niemals völlig "rund" sein wird, sondern dich immer wieder mit deiner Vergangenheit konfrontieren wird.
Anne S.
am Freitag, 20-08-10 15:20
@ NewMan,
boar das ist gemein!!! Du bist ja wie Max...
Mich immerschön auf Dinge aufmerksam machen, was ich gerne sehen oder tuen würde ^^ und dann ist es am Arsch der Welt wo ich nicht mal eben hinkomme... so ein Mist!
Machst du bitte eine Aufzeichnung ^^ und schickst sie mir dann mal... lach
PS.: ich wünsche ALLEN ein schönes Wochenende!
Hallo Frau Lehmann,
da Sie in Berlin leben, möchte ich Ihnen und natürlich allen anderen Interessierten in der dortigen näheren Umgebung das Deutsche Theater empfehlen.
"Geschichten von hier II: Kapitulation"
Ein Projekt von Frank Abt
Premiere am 9.9.10
http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/kapitulation/
Hier wird es diesmal unter anderem auch um einen Pädophilen gehen, der durchaus einige ups and downs hinter sich hat, am Präventionsprojekt teilgenommen hat...
Weiteres wird man sehen...
Bis demnächst
NewMan
Max
am Mittwoch, 18-08-10 09:35
Hallo Frau Lehmann
Ich kann Ihnen den Film "The Woodsman" sehr empfehlen. Die inneren Konflikte sind dort sehr gut dargestellt. Vielleicht hilft Ihnen das schon weiter. Ich weiß jedoch nicht, wieviel Sinn diese Darstellung für jemand Außenstehendes ergibt. Wie weit haben Sie sich mit dem Thema denn bereits beschäftigt?
Gruß, Max
Ich finde diese Homepage sehr professionell und viele Einträge, sowohl von den Männern als von den Frauen, haben mich sehr berührt. Deshalb hier meine Anfrage: Ich bin 35, Drehbuchautorin, und schreibe gerade an einer Geschichte zu dem Thema. Ich möchte gleich vorweg nehmen, dass es ich hierbei um keinen reißerischen Film handelt, im Gegenteil, der Film möchte den Konflikt so authentisch und glaubwürdig als möglich erzählen. Da ich selbst keine persönlichen Erfahrungen gemacht habe, bin ich jetzt auf der Suche nach Männern als auch Frauen, die mir mit ihren Erfahrungen helfen können und möchten. Ich weiß, das ist immer eine große Vertrauensfrage und selbstverständlich wird alles anonym behandelt. Aber es kommt mir so vor, dass hier ausßergewöhnlich viele Betroffene schreiben, die sehr reflektiert sind und vielleicht sogar bereit wären, mir mit ihren persönlichen Erfahrungen weiter zu helfen. Es geht dabei nicht darum, dass diese Erfahrungen in dem Buch übernommen werden, es geht mir vielmehr darum, das Thema mehr aus einer Innenansicht zu begreifen und zu erfahren, mit welchen Konflikten sowohl die Männer als auch die Ehefrauen zu kämpfen haben. Ich würde mich über jeden Kontakt sehr freuen. Herzliche Grüße, Maya
Hallo „Rote Tränen Wooley“ und „Gates“,
ein Mönch soll mal gebetet haben:
„Herr, gib mir die KRAFT, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
die GELASSENHEIT, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
und die WEISHEIT, das eine vom andern zu unterscheiden.“
Ihr habt nie die Wahl gehabt, welche Gefühle in Euch sind, und welche nicht. Deshalb seid ihr für diese Gefühle ABSOLUT NICHT verantwortlich!! Wann immer ihr in Eurem Inneren mit etwas konfrontiert seid, das mit Eurer Pädophilie zu tun hat und wann immer irgendwer meint, euch für Euer innerstes Wesen verantwortlich machen zu dürfen, IHR SEID NICHT SCHULD!! Lernt, diesbezügliche Schuldzuweisungen an Euch abtropfen zu lassen, wie Wasser. Das geht wunderbar.
NIEMAND ist verantwortlich, für seine Gefühle und Phantasien
Aber
JEDER ist verantwortlich, für sein reales Handeln.
Hört auf damit, euren Körper mit Drogen und Verletzungen zu malträtieren, er kann für Euer Problem genau so wenig, wie eure Seele.
Eure Pädophilie gehört zu Euch, damit werdet ihr euch abfinden müssen. (Diesbezüglich ist also GELASSENHEIT nötig. Und auch wenn Ihr es jetzt noch nicht glaubt, sie ist recht weitgehend möglich.)
Aber deshalb ist Euer Leben nicht vorbei. Es gibt noch viele andere sinnvolle Dinge, die ihr tun könnt, zu denen ihr das Talent habt, die Kraft und die Zeit, voraus gesetzt, ihr vergeudet all dies nicht durch den Drogenkonsum, oder das Gehen anderer unsinniger Fluchtwege.
Egal, ob ihr sauft, Drogen konsumiert, oder in irgendwelche Spielwelten flüchtet, die Gefühle sind da, und warten auf Euch, sobald ihr mal wieder „im Hier und Jetzt seid“. Es ist nicht möglich, davonzurennen, sich zu verstecken, oder was auch immer. Je schneller ihr das erkennt und verinnerlicht, umso besser für Euch, denn umso schneller könnt ihr Eure KRAFT darauf verwenden, Euch zu arrangieren und dann wieder bestmöglich zu leben.
Die Drogen sind keine Lösung für das LEBENSLÄNGLICHE Problem Pädophilie. Für ein lebenslanges Problem gibt es keinen Ersatz und keine Lösung. Ihr packt auf das Problem Pädophilie lediglich noch ein weiteres oben drauf. Körperliche und seelische Abhängigkeit, Geldsorgen, Beschaffungskriminalität, irgendwann körperlich am Ende… Eine Lösung sieht definitiv anders aus, finde ich.
"Wer den unbesiegbaren Feind umarmt, macht ihn wenigstens bewegungsunfähig."
Es ist nachvollziehbar und nahe liegend, die Pädophilie als Feind anzusehen. Aber, rennt nicht weg, das wird nicht gelingen. Stellt Euch. Bleibt stehen, dreht euch um, und was auch immer kommt, lernt, es zu umarmen. Ohne Abscheu, ohne Angst, dafür aber mit viel Gelassenheit, Geduld, Vorsicht. Und Achtung. Da Ihr für die Phantasien und Gefühle nichts könnt, ist es falsch, sich darüber zu definieren. Lernt stattdessen, Euch über Euer reales Handeln zu definieren und über Euer bewusstes Unterlassen.
Ihr habt die Chance, durch Verzicht, große Achtung auszudrücken. Und wer achtet, der verdient Achtung! Euer reales verantwortungsbewusstes Handeln ist der Weg, Euch Achtung vor Euch selbst zu verdienen.
Gebt Lebensziele auf, die eventuell durch Eure sexuelle Identität unmöglich wurden und ersetzt sie durch neue, erreichbare, alternative Ziele. Aber, das ist natürlich noch Zukunftsmusik.
Ihr braucht jetzt erst mal dringend fachkundige Hilfe. Das Präventionsprojekt „Dunkelfeld“ wurde ja schon erwähnt. Nehmt am Besten schnellstmöglich Kontakt auf über
praevention@charite.de oder
Telefonhotline:
+49 (30) 450 529 450
Alles Gute, viel Kraft, Gelassenheit und Weisheit wünscht
NewMan
RoteTränen Wooley
am Donnerstag, 12-08-10 22:55
Ab wann ist man Padophiler? Ich begere Mädchen ab ihrem 13 Lebensjahr. Und dafür gehöre ich meiner Meinungnach auf den elektrischen Stuhl, in die Gaskammer oder zur Giftspritze! Ich unterdrücke meine Begeren, - verlagerung in Alkoholismus, Selbstverletzung, Suizid. So kann das aber nicht weitergehen. Ich hasse mich und die Gesellschaft hasst mich. Ich brauche Hilfe! Aber bevor ih irgendeinem unschuldigen Mädchen etwas antue bringe ich mich lieber vorher selbst um! Es ist eine Fehlfunktion im Gehirn die dass inmir auslöst, oder ein nicht geköster sozialer Konflikt in meiner Jugendzeit.... trotzdem hab ich den Tot eher verdient als das ausleben meiner Triebe! aber trotzdem brauch ich hilfe bitte
Kommentar:
Hallo "Rote Tränen",
natürlich brauchst du dringend professionelle Hilfe, viel wichtiger finde ich aber, dass du endlich ein bisschen liebevoller mit dir selbst umgehst und dich nicht für Taten zu verurteilst, die du nie begangen hast. Wie ich dich verstanden habe, hast du niemals einem Kind etwas getan, von daher gibt es auch nichts wofür du dich verurteilen oder was du an dir hassen müsstest. Du bist genau so ein wertvoller und liebenswerter Menschen wie alle anderen auch. Bevor du das nicht für dich annhehmen kannst, macht es glaube ich keinenn Sinn, an deinen sexuellen Fantasien zu arbeiten, denn nur einem halbwegs stabilen Selbstbild kann man auch seine Sexualität in den Griff bekommen.
Ich weiß zwar nicht, wo du wohnst und wo sich in deiner Nähe eine sexualmedinzische Beratungsstelle befindet, würde dir aber raten, dich baldmöglichst mit der Charité in Berlin in Verbindung zu setzen (www.kein-taeter-werden.de) Auch für den Fall, dass man dich dort nicht aufnehmen kann, wird man dir sicherlich Alternativen nennen und dich gegebenenfalls auch weitervermitteln.
Ich wünsche dir viel Erfolg!
Hallo, grüße Sie Marco!
Ihre Homepage ist sehr informativ; super, das Sie zu dieser
Thematik sehr gute Gedanken haben; da könnten sich so manche ein Bespiel dran nehmen!
Sexueller Mißbrauch ist grausam; insbesondere wenn es um Gewalt geht.
Ich las mal,das eine Frau angeklagt wurde ein Kind sexuell verführt zu haben; dieses war ein 14-jähriger, welcher allerdings fast wie 18 aussah und 1,80 groß war.
Da würde ich nicht sagen, das das Kindesmißbrauch war; ab 13 Jahren sind es Teenager.
Ich selbst habe keinen sexuellen Mißbrauch erlebt; habe aber
große Solidarität mit Kindern, welche Opfer waren.
Ich bin ein Mitglied der Regenbogen-NAK, und ich bin homosexuell.
Wäre nett von Ihnen, mal auf die Website der Regenbogen-NAK zu schaun.
Ihnen alles Gute; gute Freunde und Menschen in Ihrem Leben!
Herzliche Grüße sendet aus Mannheim
David, Jahrgang 1969
Irina
am Dienstag, 10-08-10 22:47
Hallo Gates,
es gibt in jeder grösseren Stadt in jedem Krankenhaus eine ambulante Suchtstelle, an die du dich wenden kannst.
Du kannst deine PLZ hier eingeben:
http://www.suchtmittel.de/seite/interaktiv/suchtberatung/
und es wird dir eine Beratungsstelle in deiner Nähe angezeigt.
Du kannst dich weiters auch völlig anonym an den Internetnotruf wenden: www.internet-notruf.de
Das kann zwar keine Therapie ersetzen, kann aber vorerst eine Form von Krisenintervention sein. Dort kannst du völlig anonym mit Fachleuten schreiben. Vielleicht hilft dir das.
Alles Gute dir.
Anne S.
am Montag, 09-08-10 15:54
@Gates
auch von mir kurz ein Tipp, wie Marco schon sagte, eine Sucht mit einer anderen Sucht zu umgehen ist nie eine Lösung. Wenn du selber mal wieder in eine Lebenssituation gerätst in der du nicht weißt, wie du dich am besten Verhalten sollst, wie wäre es dann, wenn du erst in dem Moment anfängst dich aus reinem Dummdusel und Selbstmitleid oder nicht mehr klarem Denkens an einem Kinde vergehst. Manchmal habe ich das Gefühl, das einige von euch Pädophilen nicht verstehen was ihr uns damit als Kindern und später Frauen antut.
Du solltest wahrhaftig lieber über eine Therapie nachdenken. Nur wenn du emotional belastet wirst allerdings, wirst du vielleicht Sichtweisen ändern können. Und mit Drogen setzt du dein emotionales Empfinden herab, was biologisch gesehen deine Handlungen auf Dauer eher verschlimmert, als dass es dir hilft, wie du scheinbar denkst.
Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du vielleicht doch mal mit jemandem wenigstens erstmal sprichst, der dafür prädestiniert ist.
Gruß
Anne
Gates
am Sonntag, 08-08-10 18:48
glaub mir dashier ist kein dummes gewäsch man kann eine sucht nur durch eine andere ersetzen sich selbst einzureden man kommt durch mentale kraft dagegen an geht auch nur so lange gut wie du mentale kraft hast die du aber brauchst um mit deinem alltag klar zu kommen
Früher oder später wirst du mal ein lebenstief erleben wie jeder mensch und dann klopft dein problem wider an was dich dann zerstören wird ich würde es einfach mal ausprobieren vorallem da ich sorgenfrei und vorallem normal durchs leben geh
Kommentar:
Hallo Gates,
deine beiden Einträge erschüttern mich, denn es ist NIEMALS eine Lösung, den eigenen Problemen zu entfliehen, indem man sich mit Drogen zudröhnt. Deshalb möchte ich dir dringend raten, dich schleunigst in ärztliche und therapeutische Hilfe zu begeben, damit du nicht nur von deiner Drogensucht loskommt, sondern auch einen Weg findest, mit deiner pädophilen Ausrichtung klarzukommen und sie als Bestandteil deiner Persösnlichkeit zu akzeptieren.
Da ich nicht weiß, wo du wohnst, kann ich dir leider keine konkrete Anlaufstelle nennen, aber vielleicht hat jemand von den Mitlesern hier im Gästebuch eine Idee.
Hallo es bereitet mir viel mühe und eigentlich trete ich nie im internet in erscheinung und schreib zudem vonem handy deshalb wäre ich auch enttäuscht keine antwort zu bekommen weil meine absichten voll uneigennützig sind ich möchte dir helfen und hab deine erfahrungen mit diesen medikamenten gelesen kurzfristig gesehen mögen die medikamente effektiv sein doch mein weg damit umzugehen ist anders ich habe es erfolgreich mit kiffen geschaft mir kein kopf mehr um den schrott zu machen
@ Max
In den letzten Jahren habe ich mich mit einigen Pädos unterhalten. Schriftlich, mündlich, im Projekt und außerhalb…
Und ich kam zu dem Ergebnis, dass die sexuelle Identität eines Menschen nicht nur von der sexuellen Orientierung, der Ausrichtung und der Neigung bestimmt wird, sondern noch mindestens einer weiteren wesentlichen Komponente, die ich mal „sexuelle InTENSItät“ nennen will. Also, die Frage, wie sexualisiert nimmt man seine Umwelt wahr und wie sexualisiert reagiert man auf sie?
Diese Intensität reicht von der Asexualität über den breiten „normalen“ Bereich bis zur Sexsucht und Nymphomanie. Im Fall eines Pädos also, vom reinen Wunsch nach emotionaler (nicht sexueller) Nähe, danach, Teil des Lebens des Kindes zu sein, zu reden, spielen, eine Stütze des Kindes zu sein- bis zur sehr sexualisierten Wahrnehmung und sehr sexuellen Wünschen, Hoffnungen usw.
Gabriel und mittlerweile auch Ovid sehe ich eher in der ersten Gruppe, Max und mich z.B. eher mit Tendenz zur zweiten. Die Möglichkeit, die Pädophilie als Chance und weniger als Last und Herausforderung zu erleben, ist in der ersten Gruppe ungleich höher, denke ich. Je sexueller die Wahrnehmung, die Phantasien usw. sind, umso schwerer ist es, im direkten Umgang mit präferierten Kindern und im Umgang mit der Pornographie auf Kurs zu bleiben. Umso wichtiger werden der bewusste Umgang mit dem Ganzen, individuelle Strategien, die „Pädoampel“, eventuell Medikamente...
Generell gesagt ist es falsch bis fatal, die Wahrnehmung der eigenen sexuellen Intensität einfach so auf andere Menschen zu übertragen. Egal, ob nun auf „NichtPädos“, Pädos, oder gar Kinder (Stichwort „einverständliche Sexualität“)… .
Max, wie kommst Du denn eigentlich darauf, dass weniger sexualisierte Pädos keiner Therapie bedürfen? Therapiebedarf besteht bei Leidensdruck und/oder bei Gefährdung dritter. Die Gefahr, dass der Pädo mehr Zeit mit dem Kind verbringen will, als gut fürs Kind wäre ist durchaus gegeben. Die Folgen wären z.B. zunehmende Entfremdung von den Eltern, zu wenig Kontakt zu Gleichaltrigen… . Erkennt der Pädo die Gefahr nicht, gefährdet das die Entwicklung des Kindes. Erkennt er sie und will ohne kompetente Hilfe gegensteuern, besteht u.U. für ihn selbst Gefahr. Auch er erlebt ein seelisches Manko, das er nicht adäquat ausgleichen kann, u.U. auch mit niemandem darüber reden. Auch hier können die Folgen fatal sein. Suchterkrankungen, Depressionen, psychosomatische Erkrankungen… .
@ Marco Dieser Komplex ist im Übrigen ein Grund dafür, dass ich es für falsch halte, die Pädosexualität als Begriff für das VERHALTEN eines Menschen zu verwenden. Für das strafbare Verhalten setzt sich mittlerweile immer mehr das Wort „Pädokriminell“ durch und es drückt wesentlich genauer aus, worum es geht. Unabhängig davon, ob der Täter nun ein Pädo oder ein ErsatzHANDLUNGStäter ist.
Ich nehme mich in meiner VERANLAGUNG eher als pädosexuell wahr und z.B. Gabriel nach dem, was ich weiß, eher als pädophil. Auch wenn natürlich das Eine nicht besser oder schlechter ist als das Andere. Außerdem habe ich noch nie gehört, dass Menschen, die in ihrer Ausrichtung rundum auf Erwachsene reagieren, aber ihre Veranlagung nicht ausleben (z.B. Priester), heterophil, homophil, oder biphil sind. ;-).
Derartige Unterscheidungen treffen und unmissverständlich benennen zu können, könnte mMn z.B. wichtig sein, bei der Beurteilung, ob ein Pädo einen pädagogischen Beruf ergreifen sollte, ihn nur mit hilfreichen Medikamenten ausübt, oder ob er es besser ganz bleiben lässt.
Mit allseits freundlichen Grüßen
NewMan
Mit dem letzten Beitrag von UseBrain möchte ich die Diskussion um Ovid und das GLF jetzt endgültig beenden, denn es ist wieder mal eine Sitaution enstanden, in der das Gästebuch als Diskussionsforum "missbraucht" wurde. Dafür war und ist es nicht gedacht. Trotzdem hatte ich in diesem Fall Verständnis für die umfangreichen Reaktionen, denn die Beiträge von Ovid waren so haarsträubend, dass man sie nicht unerwidert stehen lassen konnte.
Trotzdem halte ich für notwendig, jetzt einen Schlusspunkt zu setzen, denn die Diskussion hat einen Umfang erreicht, die den Rahmen dieses Gästebuchs eindeutig sprengt. Wenn ihr das Gefühl habt, euch gegenseitig noch etwas sagen müssen, dann tauscht euch bitte per E-Mail oder auf anderen Wegen aus.
Ich danke allen für eurer Interesse und die rege Teilnahme. Dir, Ovid, wünsche ich, dass du aus den zahlreichen Antworten etwas mitnehmen kannst. Obwohl dir hier zumeist energerisch widersprochen wurde, habe in den meisten Antworten immer noch eine Auseindersetzungsbereitschaft erlebt, die du draußen in der "normalen" Welt niemals finden wirst. Ich glaube, das ist dir auch bewusst.
UseBrain
am Donnerstag, 05-08-10 21:26
Ovid: Auf all deine Ausführungen einzugehen, würde den Rahmen eines Gästebuchs sprengen.
Einiges von dem, was du verbreitet hast, kann ich jedoch nicht so stehen lassen.
Deine Beiträge hier und in deinem Forum zeigen, dass du bezüglich deiner Sexualpräferenz kein Problembewusstsein hast. Und du bist erschreckend uninformiert. Deine naiven, zum Teil dümmlichen Ausführungen zeigen, dass du dich mit dem Thema noch nicht hinreichend beschäftigt hast.
Zu deinem peinlichen Zahlenspiel, mit dem du dich selbst ad absurdum geführt hast, ist ja schon etwas gesagt worden. Hinterfragst du nicht?
Du unterhälst dich nicht mit Kinderschändern? Hast du ausgeblendet, dass der ehemalige Betreiber deines Lieblingsforums, in dem Kindesmissbrauch rhetorisch geschickt verharmlost und bagatellisiert wird, wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt wurde? Und die zahlreichen Hausdurchsuchungen im deutschsprachigen Raum bei Usern deines Lieblingsforums hat es auch nicht gegeben? Und die PN-Funktion ist noch mal aus welchen Grund nach Wiederinbetriebnahme des Forums deaktiviert worden? Was hat man auf diesem Wege getauscht? Pokemon-Karten?
Du schreibst, dass du ohne Selbstzweifel bist. Ich jedoch bezweifel, ob du genügend Handlungsmuster und –strategien für Situationen bereit hast, in denen du möglicherweise noch gar nicht warst.
„Mögen sie (du meinst Kinderschänder, Anmerkung von mir) die Einsicht für das Gute noch erfahren. Das wünsche ich ihnen.“ AMEN.
Willst du Pastor werden?
Dein dümmlich-naives, unausgegorenes Geschwurbel nervt, und zwar gewaltig.
Du wirst schwer ins Gespräch kommen mit Leuten außerhalb deines Forums, wenn du dich nicht abgrenzt gegen Verharmloser, gegen Rhetorik-Akrobaten, deren Rhetorik jedoch nicht ausreicht, fragwürdige, Menschen verachtende Inhalte zu verschleiern.
Und du solltest dich informieren und lernen zu hinterfragen.
Die Seite von Marco bietet hierzu hinreichend Möglichkeiten.
Use brain before bla bla.
Ich denke, dass Marco sehr tolerant dir gegenüber war und du ausreichend Gelegenheit hattest, dich darzustellen. Und nicht missverstehen: Meine oben gestellten Fragen sind rein rhetorischer Natur; eine Antwort ist nicht nötig, denn dies hier ist ein Gästebuch und kein Forum. Wer Interesse an einer weiteren Auseinandersetzung mit dir hat, kann dies ja in deinem Forum tun.
Irina
am Donnerstag, 05-08-10 20:23
Entschuldige, Marco, aber ich muss dazu auch was sagen.
Ovid! Weisst du, was ich so gefährlich finde? Das, was ich dir seit Tagen versuche, klar zu machen: du leidest unter einer Wahrnehmungsstörung und weisst du, was an einer Wahrnehmungsstörung so schrecklich ist?
Dass man das, was Realität ist nicht bzw. nicht mehr oder nicht vollständig als Realität wahr nimmt...
Du kommst mir so lebensunerfahren vor (und so ist es ja auch, du bist ZU jung) und ja, naiv... aber das ist keine Entschuldigung für dein ewiges Wehren gegen selbstkritisches Reflektieren!
Das ist MEINE Meinung.
Ändere deinen Blickwinkel, manchmal wird dann schon vieles klarer...
"Wir" sind nicht deine Feinde. Im Grunde geht es dir UND uns um dasselbe, nur, dass du die Probleme, die auf dem Weg liegen, negierst oder verharmlost und den falschen Weg dorthin gehst!
Alles Liebe euch.
Max
am Donnerstag, 05-08-10 18:19
Hallo Ovid
jetzt verstehe ich etwas besser, was du meinst. Meine Äußerung, ich würde keinem von uns glauben, der behauptet, er schaffe es ohne sexuelle Erregung mit Kindern engen Umgang zu pflegen ohne Therapie oder intensive Selbstreflexion basiert auf der Beobachtung meiner Person und der anderen in meiner Therapiegruppe. Davon haben auch einige in dieser Weise argumentiert (ich selber war auf einer ganz anderen Schiene). Und sie sind der Reihe nach eingeknickt und haben realisieren müssen, dass sie -- teilweise verdrängt -- schon in der Vergangenheit sexuellen Übergriffe begangen hatten! Der letzte von ihnen hatte immer eine seltsame Souveränität im umgang mit der Neigung ausgestrahlt um in einer der allerletzten Sitzungen erst wieder eine grenzüberschreitende Begebenheit mit einem Mädchen zu erinnern. Die war nicht "geplant" gewesen.
Ich selber habe dreimal konkrete Übergriffe geplant gehabt. Gott sei dank, dass es niemals bis zur Ausführung gekommen ist, nur einmal bis zum Annäherungsversuch. Aber auch einmal an der Ostsee habe ich ein kleines Mädchen, das nackt mit mir spielte, aufgefordert, sich mal breitbeinig hinzuhocken. Zum Glück hat mein Gewissen mich gelähmt vor der Therapie jemals mehr zu tun, denn das hielt ich noch nicht für verkehrt. Aber zurück zum letzten Beispiel: das hätte weitergehen können aber ich würde es nicht als planvollen Übergriff bezeichnen. Es war eine sehr sehr dumme Idee, der ich damals noch nichts entgegenzusetzen hatte und spontan gefolgt bin.
Andererseits habe ich kürzlich auch von NewMan von der Pädophilie-Variante gehört, die -- angeblich -- ohne vordergründige sexuelle Impulse nach intensiven Kontakten zu Kindern sucht, ob vor oder nach der Therapie. Ich weiß nicht, inwiefern ich dieser Einschätzung glauben schenken kann. Warum reagiert so jemand dann auf Plakate mit der Aufschrift "lieben sie kinder mehr als ihnen lieb ist?", wenn sie eigentlich gar kein Problem mit Kindern haben? Das passt nicht zu dem, was ich bisher über Pädophilie und sexuelle Präferenz allgemein gelernt habe -- was nicht heißt, dass es nicht stimmen KANN.
Es ist die Haltung, die ich noch für gefährlich halte und von der ich anderen abraten würde.
Gruß, Max
Anonymer Ovid
am Donnerstag, 05-08-10 17:33
Hi Marco,
gut, dass wir halbwegs wieder im diskutablen Bereich sind. Zu meiner Unbekümmertheit. Ja, so würde ich das heuzutage auch sehen. Unbekümmert. Das ist genau das Wort. Da bin ich heute angelangt, ohne Selbstzweifel, ohne Kontrollzwänge, natürlich und integer.
Ich will dieses Gefühl, dieses Eigenbild anderen Pädophilen mitgeben, die ähnlich fühlen. Ich will nicht, dass in ihnen Zweifel gestreut werden über ihren Umgang mit ihrer Neigung, wenn sie sich so harmlos zeigt, wie ich es andeutete. Eine Therapie würde das in meinen Augen kaputt machen. Man lernt suggestiv eine Gefahr in sich kennen, die man gar nicht hat.
Das ist einfach meine innerste Überzeugung. Die werde ich verteidigen; mit dieser Überzeugung würde gleichsam auch meine pädophile/pädosoziale Identität untergehen. Dazu gehört, dass ich glasklar sexuelle Konnotationen von anderen Situationen unterscheiden kann. Ich sehe die Grenze da nicht annähernd fließend, sondern sehr klar getrennt. Ich würde so einen Betrug am Kind niemals reinen Gewissens begehen können.
Grüße,
Ovid
Kommentar:
Ovid, du bestätigt das Bild, dass ich von dir habe, leider immer wieder aus Neue: Du bist nicht bereit, dich deiner Verantwortung zu stellen, sondern flüchtstest dich in eine Traumwelt, in der alles so wunderbar unproblemtisch sein. Dabei gibt es gerade im GLF (das du immer so leidenshaftlich verteidigst) genügend Beispiele, dass das nicht so ist. Wie du diese Realität so systematisch ausblenden kannst, ist mir ein Rätsel.
Mein Eindruck ist, du hast Angst vor der Auseinandersetzung mit dir und deinen Abgründen. Angst, die du hinter einer Fassade von vordergründiger Lockerheit versteckst. Du hälst dich für den geborenen Kinderfreund, aber was sollen Kinder von dir überhaupt lernen? Von einem Erwachsenen, der vor seiner eigenen Verantwortung davon läuft und glaubt, er könne sich mit Ignoranz und Schönfärberei durchs Leben mogeln? Mal ganz ehrlich: Worin willst DU einem Kind ein Vorbild sein?

